{"id":9930,"date":"2026-03-06T00:20:00","date_gmt":"2026-03-05T23:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=9930"},"modified":"2026-03-05T20:59:36","modified_gmt":"2026-03-05T19:59:36","slug":"chemsex-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=9930","title":{"rendered":"Chemsex"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von Lifestyle zu untersch\u00e4tzter Gefahr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Chemsex ist auch in \u00d6sterreich seit Jahren Realit\u00e4t. Spricht man mit Menschen aus der Szene oder mit involvierten Expert*innen, wird schnell klar \u2013 das Thema nimmt zu und M\u00e4nner sind oft nicht mit einem Lifestyle, sondern mit ernsten gesundheitlichen Fragen und Problemen konfrontiert. Informationen, ad\u00e4quate Anlaufstellen und offene Gespr\u00e4che sind daher wichtiger denn je.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Begriff Chemsex definiert man in der Regel den Konsum bestimmter Substanzen (GHB\/GBL, Mephedron, Chrystal Meth, Ketamin) beim Sex von M\u00e4nnern, die Sex mit M\u00e4nnern haben (MSM). Was h\u00e4ufig als Lifestyle in einzelnen Netzwerken beginnt und teils auch jahrelang ohne Probleme gelebt werden kann, wird mitunter sehr gef\u00e4hrlich. Die negativen Seiten von Chemsex k\u00f6nnen die psychische und physische Gesundheit sowie die Lebensqualit\u00e4t massiv und nachhaltig beeinflussen. Und auch in \u00d6sterreich mussten bereits Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit Chemsex registriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Umso wichtiger ist es, dass M\u00e4nner, die Chemsex praktizieren, bei Bedarf wissen, welcher Support wo verf\u00fcgbar ist. Und dass die dementsprechenden Anlaufstellen ihnen auch verl\u00e4sslich einen sicheren Raum anbieten, um dieses sensible Thema vorbehaltsfrei anzusprechen. Immerhin kombiniert Chemsex gleich mehrere Aspekte, die vielerorts tabuisiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft stellt es schon eine Erleichterung dar, mit einer externen Person offen \u00fcber Chemsex reden zu k\u00f6nnen. Das kann erm\u00f6glichen, die eigene Situation stressfrei zu reflektieren und zu \u00fcberlegen, ob und welche Ver\u00e4nderungen gut bzw. erstrebenswert w\u00e4ren. Die Frage nach passenden professionellen Angeboten ist keinesfalls trivial, da es sich um eine Mischung aus diversen Themen handelt. Es geht um queere Lebenswelten, queere Sexualit\u00e4t und der Umgang der Gesellschaft mit der Gruppe der MSM. Es geht um sexuelle Gesundheit inklusive Infektionen wie HIV, Hepatitis, Gonorrh\u00f6 oder Syphilis. Gleichzeitig geht es um Drogenkonsum, die Anwendungsform selbst (z.B. Slammen), \u00dcberdosierungen oder Wechselwirkungen. Und es geht um psychische Komponenten wie Blackouts, Panikgef\u00fchle, Psychosen oder depressive Episoden. Dies sind nur einige der vielen m\u00f6glichen Aspekte der Chemsex-Thematik, die aber gut verdeutlichen, dass die Frage \u201eAn wen wenden?\u201c sehr individuell ist: Es gibt hier keine \u201eOne-size-fits-all\u201c- L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem zu begegnen, wurde vor Jahren das \u00d6sterreichische Chemsex Netzwerk gegr\u00fcndet. Es bietet eine Orientierungshilfe, welcher Support wo angeboten wird: Unter www.chemsex.at finden sich \u00f6sterreichweit Anlaufstellen, die im Thema arbeiten und Chemsex praktizierenden M\u00e4nnern aufgeschlossen und ohne Wertung begegnen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chemsex \u2013 Definition und Fokus helfen<\/h3>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich haben Menschen seit jeher Sex und konsumieren Substanzen. Auch die Kombination aus beidem ist nicht neu. Sex &amp; Drugs ist keinesfalls ein exklusives Thema von MSM. Ganz unabh\u00e4ngig von sexuellen Orientierungen oder geschlechtlichen Identit\u00e4ten wird in allen Bev\u00f6lkerungsgruppen, Altersklassen, sozio\u00f6konomischen Settings etc. Sexualit\u00e4t durch Substanzen ver\u00e4ndert oder kommt es umgekehrt beim oder durch den Konsum zu Sex. Als einfaches Beispiel w\u00e4re wohl Alkohol zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ergibt es Sinn, Angebote f\u00fcr definierte Personengruppen zu stellen, da Hintergr\u00fcnde, Umfeld und Lebenswelten einfach oft sehr unterschiedlich sind. Die Definition Chemsex bietet genau diesen Fokus an. Leider entsteht durch diesen Fokus teils das Missverst\u00e4ndnis, Expert*innen w\u00fcrden sexualisierten Substanzkonsum bei anderen Menschen nicht ernst nehmen. Und durch den Fokus wird manchmal unterstellt, dass hier alle MSM in eine Schublade gesteckt w\u00fcrden. Beidem ist definitiv nicht so. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chemsex \u2013 Drei Umfragen zeigen auf <\/h3>\n\n\n\n<p>Nicht nur Chems-konsumierende MSM und ihr direktes Umfeld stehen mitunter vor gro\u00dfen Herausforderungen. In Folge der vielen involvierten Themen und der gro\u00dfen Bandbreite an physischen und psychischen Auswirkungen sind die Expert*innen unterschiedlicher Fachrichtungen ebenfalls enorm gefordert. Es werden daher auch in \u00d6sterreich immer wieder Umfragen durchgef\u00fchrt, um die Situation greifbar zu machen und um mit den Ergebnissen die Angebote zu verbessern. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele Daten unterstreichen, dass Chemsex keinesfalls bagatellisiert und potenzielle Auswirkungen nicht verharmlost werden d\u00fcrfen, wie folgende Ausz\u00fcge aus Umfragen veranschaulichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umfrage 1: Unterschiedliche Wahl der Anlaufstellen von MSM und Gesundheitssystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Anfang 2021 nahmen 154 MSM und 59 Gesundheitsanbieter*innen an einer Online-Umfrage teil. Spannende Ergebnisse lieferte die Frage, welche Anlaufstelle f\u00fcr das Thema Chemsex geeignet w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Von den MSM w\u00fcrden sich ca. 30 % an \u00c4rzt*innen bzw. Einrichtungen zu sexueller Gesundheit wenden und ca. 11 % an Suchteinrichtungen. Mitarbeiter*innen des Gesundheitssystems hingegen w\u00fcrden am h\u00e4ufigsten (ca. 36 %) an die Drogenberatung verweisen. Es besteht also eine unterschiedliche Wahrnehmung, was passende Unterst\u00fctzung sein kann. Zus\u00e4tzlich nannten die M\u00e4nner als Informationsquelle an erster Stelle den Freundeskreis (ca. 40 %) und das Internet (ca. 31 %). Das veranschaulicht vermutlich die Hemmschwelle, das Thema mit Expert*innen zu besprechen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umfrage 2: Unterschiedliche Einsch\u00e4tzung der Konsequenzen von MSM mit und ohne Chemsex <\/h3>\n\n\n\n<p>Ende 2022 beantworteten fast 200 MSM diverse Fragen. 52 % der M\u00e4nner hatten eigene Chemsex-Erfahrungen. Es wurde z.B. gefragt, wohin man sich beim Thema Chemsex wenden w\u00fcrde. Hier ergab sich ein interessanter Unterschied bei der Wahl der Anlaufstelle. Chems-User gaben an erster Stelle \u00c4rzt*innen (22 %), gefolgt von Drogenberatungen und Psychotherapeut*innen (jeweils 14 %) an. Im Gegensatz dazu w\u00fcrden sich Nicht-User seltener an \u00c4rzt*innen (10 %) und kaum an Drogenberatung (4 %) und Psychotherapie (3 %) wenden. Die Nicht-User gingen also weniger davon aus, dass medizinische oder psychotherapeutische Unterst\u00fctzung notwendig sein kann. Diesen Unterschied kann man so interpretieren, dass Non-User die gesundheitlichen und psychischen Probleme im realen Chemsex-Leben untersch\u00e4tzen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umfrage 3: Unterschiedlicher Zugang zu eigenem Unterst\u00fctzungsbedarf bei Chemsex<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Ende 2024 durchgef\u00fchrte Online-Umfrage (mit Schwerpunkt Wien) inkludierte 102 Chemsex-praktizierende MSM. Die h\u00e4ufigsten konsumierten Substanzen waren Mephedron (92 %) und GHB\/GBL (86 %), gefolgt von Ketamin (61 %) und Methamphetamin (47 %). Bei allen Substanzen wurde von einer Zunahme des Konsums \u00fcber die Zeit berichtet. Mehr als die H\u00e4lfte (54 %) konsumierte mehrfach pro Monat und 25 % berichteten \u00fcber Erfahrungen mit intraven\u00f6ser Anwendung. Jeder zweite Teilnehmer begann innerhalb der letzten 5 Jahre mit Chemsex, die COVID-19-Pandemie d\u00fcrfte das Problem also sp\u00fcrbar versch\u00e4rft haben. Nur 12 % der Chems-User in dieser Umfrage hatten jemals professionellen Support in Anspruch genommen, obwohl 38&nbsp;% ihren Konsum als \u201enicht kontrolliert\u201c bewerteten. Die Notwendigkeit f\u00fcr Aufmerksamkeit und Angebote bleibt damit nicht nur hoch, sondern steigt an. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Mediziner Dr. Horst Schalk<\/h2>\n\n\n\n<p>Allgemeinmediziner und HIV-Experte Dr. Horst Schalk betreut in seiner Ordination auch MSM, die mit Chemsex-Themen Unterst\u00fctzung suchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche medizinischen Probleme zum Thema Chemsex kommen in deiner Ordination vor?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meistens geht es um direkte Auswirkungen vom Slammen, also vom Injizieren der Substanzen. Wir sehen Phlegmone, Abszesse, Infektionen und auch Nekrosen an Armen und Beinen. Sie entstehen durch unsterile Nadeln, ungelerntes Injizieren und die Substanzen selbst. Manche Patienten sagen offen, woher die Symptome stammen, andere erkl\u00e4ren z.&nbsp;B., es w\u00e4ren Insektenstiche. Letztlich ist die Erkl\u00e4rung egal. Hauptsache, es wird behandelt und Sp\u00e4tfolgen werden reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie behandelt man Spritzenabszesse und was sind Sp\u00e4tfolgen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Abszesse und Entz\u00fcndungen werden mit Antibiotika behandelt. Untersch\u00e4tzt werden aber oft die Langzeitfolgen von intraven\u00f6sem Drogenkonsum. Es kommt zu einer Vernarbung der Venen. Bei Blutabnahmen, oder falls mal eine Infusion notwendig ist, finden sich dann wenig verwendbare Venen. Diese Vernarbungen bilden sich nicht mehr zur\u00fcck und sind auch Jahre nach dem Konsum und unabh\u00e4ngig von Chemsex ein Problem.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es noch andere Aspekte, mit denen M\u00e4nner sich an euch wenden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen auch Verletzungen durch l\u00e4ngeren und h\u00e4rteren Sex, was ja unter Chems vorkommt, also z.&nbsp;B. Analfissuren oder sogar Darmrisse mit hochdramatischen Folgen.&nbsp;Hier wieder der Aufruf: Es braucht keine Erkl\u00e4rung oder Rechtfertigung. Wichtig ist, dass man eine Behandlung erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielt Scham immer eine Rolle? Bietet eure Schwerpunktpraxis einen Safe Space?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nat\u00fcrlich unser Wunsch und Ziel, einen gesch\u00fctzten Rahmen zu bieten. F\u00fcr viele unserer Patienten funktioniert das auch und sie k\u00f6nnen entspannt ihre Themen vorbringen. Aber alle Menschen sind unterschiedlich und das sehen wir genauso in Bezug auf Chemsex. Von super sch\u00fcchtern bis hoch extrovertiert&nbsp;\u2013 da ist alles dabei. Trotz m\u00f6glicher Scham ist es wichtig, dass uns die M\u00e4nner ihr Problem schildern. Denn auch mit unserer Erfahrung k\u00f6nnen wir ja nicht hellsehen. Und unsere Patienten sind m\u00fcndige Menschen, wir setzen schon ein Mindestma\u00df an Offenheit uns gegen\u00fcber voraus, damit wir als Mediziner gut unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Und zwar ganz egal zu welchem Thema.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Psychotherapeut Mag. David Mayrhofer MSc<\/h2>\n\n\n\n<p>Der klinische Psychologe, Gesundheitspsychologe und Psychotherapeut Mag. David Mayrhofer berichtet aus seinen Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind Ausl\u00f6ser, dass Menschen mit einer Chemsex-Thematik psychotherapeutischen Support suchen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele M\u00e4nner machen schon seit l\u00e4ngerem Chemsex und erz\u00e4hlen, dass ihnen in den letzten Monaten die Kontrolle entglitten ist und sie jetzt mehr konsumieren als geplant. Gemeint ist einerseits \u00f6fter&nbsp;\u2013 statt z.&nbsp;B. fr\u00fcher einmal im Monat inzwischen jede Woche&nbsp;\u2013 und andererseits l\u00e4nger. Das bedeutet, dass fr\u00fcher eine Session vielleicht einen Abend lang war und jetzt \u00fcber 24 oder 48 Stunden geht. Das gilt auch f\u00fcr Sessions allein, also Chemskonsum und Selbstbefriedigung in Kombination mit Pornografie. Wenn im Nachhinein der Gedanke auftaucht \u201eEigentlich hatte ich das nicht geplant und es ist mir schon wieder passiert\u201c, ist das ein Zeichen f\u00fcr Kontrollverlust. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es noch andere Merkmale, an denen man feststellen k\u00f6nnte, dass sich die Situation ver\u00e4ndert und aus der Kontrolle ger\u00e4t?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Merkmale, die f\u00fcr viele Substanzen und S\u00fcchte anwendbar sind. Und zwar, wenn andere Lebensbereiche beeintr\u00e4chtigt werden. Etwa wenn die Arbeitsleistung nachl\u00e4sst, z.B. weil man montags nach einer Session verkatert in der Arbeit ist oder eventuell gar nicht arbeiten gehen kann. Oder wenn andere Aktivit\u00e4ten und Hobbys zur\u00fcckgefahren werden. Viele Klienten erz\u00e4hlen, dass sie insgesamt weniger mit Freund*innen unternehmen. Mit der Zeit distanzieren sich dadurch Freundschaften. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entstehen auf Chemsex-Partys nicht umgekehrt neue Kontakte, bzw. gibt es hier nicht eine starke Gemeinsamkeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oft entstehen keine pers\u00f6nlichen oder freundschaftlichen Kontakte. Gemeinsamkeiten im Erleben einer Party gibt es nat\u00fcrlich, doch gleichzeitig auch sehr verschiedene Wahrnehmungen. Was f\u00fcr manche M\u00e4nner in Ordnung und lusterf\u00fcllend ist, kann f\u00fcr andere \u00fcbergriffig oder sogar traumatisierend sein. Das empfinden alle im gemeinsamen Erleben sehr unterschiedlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chemsex ist auf vielen Ebenen individuell. Gibt es Fragen oder Themen, die f\u00fcr alle passen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang steht in der Regel die Frage, wo jemand hinwill. Viele sagen: \u201eIch m\u00f6chte zur\u00fcck zum kontrollierten Konsum.\u201c Das ist ja auch v\u00f6llig verst\u00e4ndlich. Ehrlicherweise sage ich dann: \u201eDas ist zwar schwierig, aber m\u00f6glich.\u201c Oft hilft es, eine mehrw\u00f6chige Abstinenz zu schaffen, um einfach aus der laufenden Dynamik auszusteigen. F\u00fcr Andere reicht eine Pause nicht und sie ben\u00f6tigen einen kompletten Bruch zum Thema. Da braucht jeder was anderes. Letztendlich ist aber f\u00fcr alle das Ziel, wieder zu mehr Lebensqualit\u00e4t und einem selbstbestimmten Leben zur\u00fcckzukommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lifestyle zu untersch\u00e4tzter Gefahr Chemsex ist auch in \u00d6sterreich seit Jahren Realit\u00e4t. Spricht man mit Menschen aus der Szene oder mit involvierten Expert*innen, wird schnell klar \u2013 das Thema nimmt zu und M\u00e4nner sind oft nicht mit einem Lifestyle, sondern mit ernsten gesundheitlichen Fragen und Problemen konfrontiert. 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