{"id":498,"date":"2021-03-12T00:38:50","date_gmt":"2021-03-12T00:38:50","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.lambdanachrichten.at\/?p=498"},"modified":"2021-05-09T12:38:35","modified_gmt":"2021-05-09T12:38:35","slug":"rueckblick-viennale-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=498","title":{"rendered":"R\u00fcckblick VIENNALE 2020"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wehmut und Erinnerung in verlorenen Welten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Lockdown ist Lockdown ist immer noch Lockdown. Ein bisschen Freiheit gab es noch w\u00e4hrend der VIENNALE, die nach eineinhalb Wochen Spielzeit am 1. November mit dem Dokumentarfilm \u201e<strong>The Truffle Hunters<\/strong>\u201c (I, USA, GR) von Michael Dweck und Gregory Kershaw schloss. Ein sch\u00f6ner besinnlicher Film, in dem alte M\u00e4nner mit ihren Hunden durch die W\u00e4lder und Wiesen Norditaliens wandern, um nach den kostbaren Knollenpilzen zu w\u00fchlen. Die Tr\u00fcffelsucher h\u00e4ngen an ihrer Arbeit, ihren Hunden, der Landschaft und den Abenteuern, so dass sie sich zur Not heimlich in der Nacht bei Wind und Wetter aus dem Haus schleichen, wenn man ihnen nicht mehr zutraut, dass sie ihren Weg durch den Wald finden. Die Wehmut nach den vermeintlich guten alten Zeiten verbindet den Film mit der ihn heute umgebenden Realit\u00e4t. Die alte Tradition des erdverbundenen Treibens wirkt neben den im Film parallel dargestellten Luxusartikel-Online\u00adauktionen wie der Vergleich der heutigen stubenhockenden Homeoffice-Kunstwelt mit dem vielleicht f\u00fcr immer verlorenen quirligen Pr\u00e4-Corona-Chaosalltag, mit schreiende Schulkindergruppen in der U-Bahn, dem sonnt\u00e4glichen Flohmarkt und fu\u00dfballspielende Kids. Und nat\u00fcrlich ist es mit dem Tr\u00fcffelj\u00e4gerfilm wie im heutigen Corona-Alltag. Die Sucherei der M\u00e4nner ist und war nicht immer sch\u00f6n, sondern meistens kalt, feucht, schmutzig und frauenausschlie\u00dfend, und auch die Vor-Corona-Normalit\u00e4t hatte ihre Schattenseiten. Andererseits erscheint die Parallelwelt im Film, n\u00e4mlich die der H\u00e4ndler mit ihrer kapitalistisch aufgeheizten Fachsimpelei \u00fcber Naturprodukte, an deren m\u00fchsamem Aufsp\u00fcren sie keinen Anteil haben, im Vergleich zu den bescheidenen und abgeschiedenen Leben der Senioren, die mit ihren Hunden durch die modrigen Landschaften streifen, \u00fcberheblich und realit\u00e4tsfern. Und auch die heutige Homeoffice-Welt, die von unseren Regierenden gen\u00fcsslich heraufbeschworen wird, ist oft ebenso realit\u00e4tsfern. Denn immense Teile der Bev\u00f6lkerung sind davon ausgeschlossen: weil sie nicht vom Computer aus nach R\u00fcben und Spargel graben, Brot und Kuchen backen oder Industrieprodukte herstellen k\u00f6nnen; weil die Begeisterung f\u00fcr digital verarbeitete und online verf\u00fcgbare Theater- und Musikprogramme begrenzt ist; weil das feste monatliche Einkommen fehlt. So oder so, die Welt im Wald, auf dem Land, mit Erde, Pflanzen und Tieren scheint f\u00fcr die meisten f\u00fcr immer verloren zu sein, weil zunehmend mehr Menschen arbeits- und auch freizeittechnisch auf ihre Wohnungen reduziert werden. Deshalb wohl auch das Entz\u00fccken \u00fcber \u201eThe Truffle Hunters\u201c, der als Abschlussfilm der VIENNALE einer neuen \u00c4ra vorausging. Am Tag nach VIENNALE-Schluss wurde ein Terroranschlag in Wien ver\u00fcbt und am \u00fcbern\u00e4chsten Tag startete eine neue Corona-Lockdown-Welle, die bis heute anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-1024x554.jpg\" alt=\"Jetzt oder Morgen\" class=\"wp-image-502\" width=\"512\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-1024x554.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-300x162.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-150x81.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-768x415.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-1536x830.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-2048x1107.jpg 2048w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-1200x649.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JetztOderMorgen-1980x1070.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>Jetzt oder Morgen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einen krassen Kontrast zu den Weiten der Landschaft von \u201eThe Truffle Hunters\u201c bildet die \u00f6sterreichische Doku \u201e<strong>Jetzt oder morgen<\/strong>\u201c von Lisa Weber, die im Wiener Gemeindebau angesiedelt ist. Die im Film portrai\u00adtierte Claudia, die mit ihrem kleinen Sohn, der Mutter und dem Bruder zusammenwohnt, schl\u00e4gt sich so durch, lebt im Prinzip wie im Lockdown, verl\u00e4sst die beengte Wohnung nur selten. Sie redet von Jobs und Stellensuche, w\u00e4hrend sie viel raucht, sich h\u00fcbsch macht und schmalzige Musik h\u00f6rt. Claudia hofft auf ein Wunder, das ihr die Songtexte, die sie mittr\u00e4llert, zu versprechen scheinen. Aber es ist keine Naivit\u00e4t, die sie so denken und f\u00fchlen l\u00e4sst, sondern der unbedingte Wille, sich nicht aufzugeben. Alles ist m\u00f6glich, wenn man nur fest genug daran glaubt; davon geht Claudia aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Effacer-lhistorique.jpg\" alt=\"Effacer l\u2019historique\" class=\"wp-image-504\" width=\"658\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Effacer-lhistorique.jpg 877w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Effacer-lhistorique-300x126.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Effacer-lhistorique-150x63.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Effacer-lhistorique-768x322.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><figcaption>Effacer l\u2019historique<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Marie, Bertrand und Christine haben es in \u201e<strong>Effacer l\u2019historique<\/strong>\u201c (F, B) von Benoit Del\u00e9pine und Gustave Kervern auch nicht einfach, hangeln sie sich doch von Job zu Job und Beziehung zu Beziehung. Ihnen macht aber vor allem das digitale Zeitalter mit Cyber-Mobbing und \u00e4hnlichem Drangsal das Leben schwer. Ihre ausgekl\u00fcgelte Gegenwehr gegen das zerst\u00f6rerische System wird satirisch in Szene gesetzt und macht aus dem bedr\u00fcckenden Alltag der Freund*Innen eine anarchisch-befreiende Kom\u00f6die. Eigentlich ein Kampf der analogen mit der digitalen Welt, der ebenfalls gut zur derzeitigen Coronakrise passt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-1024x683.jpg\" alt=\"First Cow\" class=\"wp-image-503\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-300x200.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-150x100.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-768x512.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FirstCow-1980x1320.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>First Cow<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es gab nat\u00fcrlich bei der diesj\u00e4hrigen VIENNALE auch das ganz gro\u00dfe Kino mit Filmen, die bereits bei der BERLINALE Erfolg hatten, so wie der US-amerikanische Beitrag \u201e<strong>First Cow<\/strong>\u201c von Kelly Reichardt. Es wird zwar in der Beschreibung der Story betont, dass die beiden M\u00e4nner, die hier im fr\u00fchen 19. Jahrhundert an der nordamerikanischen Frontier auf nicht ganz legale Weise zu bescheidenem Wohlstand kommen, wirklich nur gute Freunde sind, aber die Anfangs- und Endszenen deuten zumindest auf z\u00e4rtliche Verbundenheit hin. Bestechend sind jedenfalls die wundersch\u00f6nen Landschaftsbilder, die poetische Sprache und die Darstellungen des h\u00e4uslichen, landwirtschaftlichen und handwerklichen Alltags der beiden M\u00e4nner. Und hier schlie\u00dft sich der Kreis zu \u201eThe Truffle Hunters\u201c, die ebenfalls in ihren abgenutzten Outdoorklamotten am gl\u00fccklichsten sind \u2013 womit wir wieder bei den verlorenen Welten w\u00e4ren, mal die des 21. Jahrhunderts, ein andermal jene, die bereits 200 Jahre zur\u00fcckliegen. Jedoch scheinen beide heute gleichm\u00e4\u00dfig unerreichbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-1024x683.jpg\" alt=\"Shirley\" class=\"wp-image-500\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-300x200.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-150x100.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-768x512.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Shirley1-1980x1320.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>Shirley<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein anderes USA-Highlight und ebenfalls ein BERLINALE-Erfolg ist \u201e<strong>Shirley<\/strong>\u201c von Josephine Decker. Das Verh\u00e4ltnis der zwei Frauen, um das es im Prinzip geht (auch wenn der Ehemann der Protagonistin von \u201eCall Me by Your Name\u201c-Papa Michael Stuhlbarg grandios dargestellt wird), ist von 1950er Scheinidylle, Depression, Betrug und Verrat gepr\u00e4gt und ist teilweise so unheimlich, dass man manchmal lieber nicht hinsehen m\u00f6chte, wenn sich der Psychohorrorthriller um die manipulative Schriftstellerin Shirley, dargestellt von der wunderbaren Elisabeth Moss, und ihre scheinbar naive Assistentin Rose (Odessa Young) gen\u00fcsslich entspinnt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-1024x575.jpg\" alt=\"The Trouble With Being Born\" class=\"wp-image-501\" width=\"512\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-300x169.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-150x84.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-768x432.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-2048x1151.jpg 2048w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-1200x674.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/The-Trouble-With-Being-Born-1980x1113.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>The Trouble With Being Born<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Hochwald<\/strong>\u201c (A, B) von Evi Romen, schlie\u00dft da fast nahtlos an. Ein junger Mann, der nach einem tragischen Vorfall in sein Heimatdorf in S\u00fcdtirol zur\u00fcckkehrt, und sich auf der Suche nach Sinn und Bedeutung nirgendwo zugeh\u00f6rig f\u00fchlt. Noch was herausragend \u00d6sterreichisches ist \u201e<strong>The Trouble With Being Born<\/strong>\u201c (in Kooperation mit D) von Sandra Wollner, der auf der BERLINALE Weltpremiere hatte, dort mit dem Encounters-Spez^ialpreis der Jury ausgezeichnet wurde und inzwischen weitere Auszeichnungen erhalten hat, unter anderem den Diagonale-Preis Spielfilm sowie den VIENNALE-Spezialpreis der Jury. In vertr\u00e4umter Kameraeinstellung geht es in dem Fantasy-Drama um Elli, ein roboterartiges Fabelpuppenwesen, das bei ihrem Vater im Wald nicht weit von Wien wohnt. Er hat sie erschaffen, sie ist seine Erinnerung und Phantasie.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Fetischcharakteren und -objekten handeln die meisten von Jan Soldats Filmen. Sein neuer \u00f6sterreichisch-deutscher Beitrag, der bei der VIENNALE dabei war, ist \u201e<strong>Wohnhaft Erdgeschoss<\/strong>\u201c, eine Doku \u00fcber einen Anfangf\u00fcnfzigj\u00e4hrigen aus der DDR, der seit der Wende in seine private Welt aus schwulen Pornos und Autoaggression abgedriftet ist. Andere queere Filmbeitr\u00e4ge, die bei der VIENNALE gezeigt wurden, sind unter anderem \u201e<strong>Si c\u2019\u00e9tait de l\u2019amour<\/strong>\u201c, \u201e<strong>Nackte Tiere<\/strong>\u201c, \u201e<strong>Never Rarely Sometimes Always<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Rizi<\/strong>\u201c, die allerdings bereits in vorigen Ausgaben von Lambda besprochen wurden (1\/2020 &amp; 2\/2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Preise wurden bei der VIENNALE auch verliehen: Die Auszeichnung als bester \u00f6sterreichischer Film ging an Hubert Sauper f\u00fcr \u201e<strong>Epicentro<\/strong>\u201c (A, F), der der die Geschichte und Gegenwart Kubas verarbeitet. Den Spezialpreis der Jury erhielt \u201e<strong>The Trouble With Being Born<\/strong>\u201c von Sandra Wollner (im Text weiter oben erw\u00e4hnt). Mit dem VIENNALE-Preis der STANDARD-Leserjury wurde \u201e<strong>Selva tr\u00e1gica<\/strong>\u201c (MEX, F, CO) von Yulene Olaizola geehrt. Darin geht es um eine Frau auf der Flucht, um Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung, und das alles spielt sich in einem magischen Regenwald ab. Den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik holte sich Mariusz Wilczynski aus Polen f\u00fcr \u201e<strong>Zabij to i wyjed\u017a z tego miasta<\/strong>\u201c. Der Animationsfilm erz\u00e4hlt eine pers\u00f6nliche Geschichte, die auf Kindheitserinnerungen und Albtr\u00e4umen basiert. \u00dcber den Erste Bank MehrWERT-Filmpreis freuten sich Georg Tiller und Ma\u00e9va Ranaivojaona f\u00fcr \u201e<strong>Zaho Zay<\/strong>\u201c (A, F, RM), eine filmische Meditation \u00fcber Freiheit und Gefangenschaft, Zufall und Ordnung. Die Erste Bank MehrWERT-Filmpreisanerkennung wurde an den \u00f6sterreichischen Beitrag \u201e<strong>Bitte Warten<\/strong>\u201c von Pavel Cuzuioc vergeben, der einen humorvollen Roadmovie um Kommunikationstechnologie am osteurop\u00e4ischen Land gedreht hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wehmut und Erinnerung in verlorenen Welten Lockdown ist Lockdown ist immer noch Lockdown. Ein bisschen Freiheit gab es noch w\u00e4hrend der VIENNALE, die nach eineinhalb Wochen Spielzeit am 1. November mit dem Dokumentarfilm \u201eThe Truffle Hunters\u201c (I, USA, GR) von Michael Dweck und Gregory Kershaw schloss. Ein sch\u00f6ner besinnlicher Film, in dem alte M\u00e4nner mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":499,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[25,13],"class_list":["post-498","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur","tag-filme","tag-lambda-182"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=498"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":505,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions\/505"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}