{"id":4923,"date":"2024-12-06T00:25:00","date_gmt":"2024-12-05T23:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4923"},"modified":"2024-12-06T00:17:49","modified_gmt":"2024-12-05T23:17:49","slug":"45-jahre-hosi-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4923","title":{"rendered":"45 Jahre HOSI Wien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Diesen Herbst gibt es die HOSI Wien seit 45 Jahren. Mit einem Stra\u00dfenfest vor der HOSI Wien feierten wir dieses besondere Jubil\u00e4um der Gemeinschaft und des Aktivismus f\u00fcr die LGBTIQ-Community. F\u00fcr diesen Anlass haben wir seltene Andenken aus unserem Archiv geholt \u2013 Banner aus 45 Jahren Demonstrationen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die 70er<\/h3>\n\n\n\n<p>Die HOSI Wien begann 1979. Schon davor gab es nat\u00fcrlich bereits LGBTIQ-Aktivismus in \u00d6sterreich: Zum Beispiel gr\u00fcndete Franz Xaver Gugg im Jahr 1963 den \u201eVerband f\u00fcr freie Mutterschaft und sexuelle Gleichberechtigung\u201c, der das Recht auf Abtreibung und die Straffreiheit homosexueller Handlungen forderte. Nach einer Denunziation durch Medien als \u201eSexpartei\u201c zerbrach der Verband. Ab 1975 sammelten sich schwule M\u00e4nner auch in der informellen Gruppe Coming Out (CO) und lesbische Frauen ab 1976 innerhalb der AUF (Aktion Unabh\u00e4ngiger Frauen) in einer eigenen Lesbengruppe. Aber obwohl 1971 das Totalverbot homosexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen aufgehoben wurde, kam es mit der gleichen Reform zur Einf\u00fchrung von vier neuen Paragrafen zur Ungleichbehandlung und Unterdr\u00fcckung der LGBTIQ-Community. Darunter war auch der \u00a7 220, \u201eVerbot der Werbung f\u00fcr gleichgeschlechtliche Unzucht\u201c, und der \u00a7 221 zur Untersagung von \u201eVerbindungen zur Beg\u00fcnstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht\u201c \u2013 was de facto einem Vereinsverbot f\u00fcr LGBTIQ-Vereine entsprach. Die Paragrafen wurden in \u00d6sterreich, nicht \u00fcberraschend, streng und konservativ ausgelegt. So war \u201eWerbung\u201c alles, was Homosexualit\u00e4t als \u201egleichwertig\u201c hinstellte, also im Prinzip jede Form der Information. So wurden sp\u00e4ter selbst aus Deutschland importierte Aids-Aufkl\u00e4rungsbrosch\u00fcren aufgrund des \u00a7 220 beschlagnahmt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"697\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1980-Gruendung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4927\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1980-Gruendung.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1980-Gruendung-300x204.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1980-Gruendung-150x102.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1980-Gruendung-768x523.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gr\u00fcndungsmitglieder bei der konstituierenden Generalversammlung der HOSI Wien, 1980<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Aber dann ging es auch anders. Wolfgang F\u00f6rster beschloss eine Schwulenbewegung in \u00d6sterreich zu f\u00f6rdern, wie er sie in den USA kennengelernt hatte. Dazu suchte er per Zeitungsinserat nach Mitstreitern, die sich auch meldeten! Und dann zeigte sich, dass es auch Unterst\u00fctzung in der Politik gab: Sepp Rieder, Sprecher des Justizministers Christian Broda (beide SP\u00d6), schlug nicht nur vor, nein, verlangte praktisch eine Vereinsgr\u00fcndung, um eine Bewusstseins\u00e4nderung der \u00d6ffentlichkeit zu erm\u00f6glichen; das Justizministerium w\u00fcrde dann daf\u00fcr sorgen, dass der Verein nicht untersagt und eventuelle Verfahren eingestellt werden \u2026 und es funktionierte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lesben in Wien \u2013 gibt\u2019s die?<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"271\" height=\"300\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Lesbengruppe-271x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4928\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Lesbengruppe-271x300.jpg 271w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Lesbengruppe-136x150.jpg 136w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Lesbengruppe-768x850.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Lesbengruppe.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lambda Nachrichten #3\/4, 1981<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Helga Pankratz zur HOSI Wien und begann damit, sie ma\u00dfgebend zu erweitern. 1981 war es soweit, die Lesbengruppe der HOSI Wien wurde gegr\u00fcndet. Geworben wurde f\u00fcr die Gruppe auf Frauenfesten, im Frauencafe und durch Anzeigen in der Zeitschrift Falter. Waltraud Riegler war (damals noch als Lesbensekret\u00e4rin bezeichnete) Leiterin der Lesbengruppe. Sie wurde unterst\u00fctzt von einigen Frauen und war auch an der 1989 von der HOSI Wien ausgerichteten ILGA Tagung in Wien tatkr\u00e4ftig involviert. Das erfreuliche Ergebnis war, dass mehr Lesben aus unterschiedlichen L\u00e4ndern bei der Konferenz pr\u00e4sent waren. Auch die ILGA-Ost-Europakonferenz 1993, das ILGA-Europa-Seminar 1999, sowie die beiden Buchprojekte der HOSI Wien 1989 und 1996 fanden unter Beteiligung der Frauen aus der Lesbengruppe statt. Der Lesbenabend fand damals bereits am Mittwoch statt \u2013 diese Tradition blieb der HOSI Wien erhalten. \u00dcbrigens ist die Gruppe seit mehr als 20 Jahren explizit trans* inklusiv, als damals erste Lesben*gruppe in Europa. Die Gruppe hat sich inzwischen zur LesBiFem-Gruppe weiterentwickelt. Es werden alle willkommen gehei\u00dfen, die sich als lesbische, bisexuelle und queere Frauen verstehen sowie Personen abseits der bin\u00e4ren Geschlechterwelt, die sich selbst als queer und auf dem weiblichen Spektrum identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>An Helgas K\u00fcchentisch begann dann auch die n\u00e4chste erfolgreiche Community-Gruppe der HOSI Wien. Hier trafen sich 1983 Helga und ihre Freundin Doris, dazu kamen Doris\u2019 Bruder Hans und sein Freund Robert \u2013 und beschlossen, eine Jugendgruppe zu gr\u00fcnden. Die Gruppe traf sich damals und heute auch noch am Donnerstag im Vereinszentrum der HOSI Wien. Wie jede Gruppe der HOSI ist auch die Jugendgruppe eine M\u00f6glichkeit, soziale Kontakte aufzubauen und Fu\u00df zu fassen in der Community, aber auch eine zutiefst aktivistische Gruppe, die schon kurz nach ihrer Gr\u00fcndung anfing, Flugzettel zu drucken, an Demonstrationen teilnahm und Interviews gab. Und all das tut sie immer noch, nun als QYVIE \u2013 Queer Youth Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 80er und 90er Jahre waren gepr\u00e4gt von einer der gr\u00f6\u00dften Gesundheitskrisen der Nachkriegszeit \u2013 der Aids Pandemie. Diese t\u00f6dliche Krankheit war damals kaum verstanden und nicht behandelbar. Sie f\u00fchrte nicht nur zu einem unfassbaren Verlust innerhalb unserer Community, sondern auch noch zu weiterer Stigmatisierung der LGBTIQ-Personen und einer kaum glaubbare Diskriminierung in der Gesundheitsversorge. All das f\u00fchrte 1992 zur Gr\u00fcndung eines weiteren Projekts, dem Names Project der HOSI Wien durch Friedl Nussbaumer und Brigitte Zika-Holoubek. Das Names Project kommt aus den USA: 1987 n\u00e4hte der Amerikaner Cleve Jones f\u00fcr seinen an Aids verstorbenen Lebensgef\u00e4hrten ein Gedenktuch in den Ausma\u00dfen eines Grabes (90\u00d7180 cm) und schrieb dessen Namen darauf. Freunde schlossen sich an und stellten zusammen mit Jones bis zum Gay Pride Day 1987 vierzig T\u00fccher fertig, zusammengefasst zu f\u00fcnf Quadraten: Das war der Beginn des Quilt (w\u00f6rtlich: Steppdecke). Auch das Names Project Wien sammelt solche Panels, geschaffen von Freunden und Familie, und verbindet sie zu bisher 12 Quiltquadrate bestehend aus 96 T\u00fcchern mit mehr als 360 Namen plus 4 Quiltquadrate mit 124 T\u00fcchern, die regelm\u00e4\u00dfig pr\u00e4sentiert werden, zum Beispiel f\u00fcr den Aids Memorial Day und am Welt-Aids-Tag.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"898\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Strassenfest_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4929\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Strassenfest_2.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Strassenfest_2-300x263.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Strassenfest_2-150x132.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Strassenfest_2-768x674.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stra\u00dfenfest \u201e45 Jahre HOSI Wien\u201c &#8211; \nAndrea Brunner, Aids Hilfe Wien, mit einem Demonstrationsbanner zu 20 Jahre HOSI Wien (Credits: Jakob Koch)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201cDie Tage sind heller, wenn man liebt\u201d<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch das Antifaschistische Komitee der HOSI Wien hat es sich neben dem aktiven Kampf gegen jede Form des Faschismus zur Aufgabe gesetzt, an die LGBTIQ-Opfer der NS-Zeit zu erinnern. Dazu organisieren wir Veranstaltungen wie Bildungsfahrten zur KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, gedenken bei den Befreiungsfeiern im KZ Mauthausen der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus und nehmen an anderen Gedenkfeiern teil. Ein Meilenstein des Antifaschistischen Komitees war die Benennung der HOSI Bibliothek in Ruth-Maier-Bibliothek im Oktober 2023. Hierzu wurde von Barbara Fr\u00f6hlich und Petra M. Springer (Eds.) eine Brosch\u00fcre ver\u00f6ffentlicht, die das Leben der von den Nationalsozialisten ermordeten Ruth Maier einer breiteren \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen soll. Auch K\u00fcnstler*innen pr\u00e4sentieren darin ihre Auseinandersetzung. Die Brosch\u00fcre liegt frei im HOSI Wien Vereinszentrum auf, und kann von der HOSI Wien Webpage heruntergeladen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aktivistische Aktionen in 45 Jahren<\/h3>\n\n\n\n<p>Hier kann nat\u00fcrlich nur eine kleine Auswahl gebracht werden. Aber hier sind ein paar Schmankerl: 1982 st\u00fcrmten HOSI Aktivist*innen zumindest zweimal eine B\u00fchne. Zum einen gleich zu Anfang des Jahres, beim ber\u00fchmten Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, dann kam es zu lesbischem Aktionismus im K\u00fcnstlerhaus.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"722\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/lesbischeraktionismus-Kuenstlerhaus-1982.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4930\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/lesbischeraktionismus-Kuenstlerhaus-1982.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/lesbischeraktionismus-Kuenstlerhaus-1982-300x212.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/lesbischeraktionismus-Kuenstlerhaus-1982-150x106.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/lesbischeraktionismus-Kuenstlerhaus-1982-768x542.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lesbischer Aktionismus im Wiener K\u00fcnstlerhaus, 1982 (Credits: HOSI Wien)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Seit 2019 gibt es nun auch in \u00d6sterreich endlich die Ehe f\u00fcr Alle \u2013 nicht aufgrund eines politischen Wandels, sondern aufgrund eines h\u00f6chstgerichtlichen Urteils. Aber immerhin. Es war ein langer Weg dorthin. 1989 bei den Warmen Wochen gab es dazu eine aufsehenerregende Aktion in der Innenstadt, in Gestalt eines informellen Hochzeitsumzugs durch und anschlie\u00dfender Trauung in der Wiener Innenstadt. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter erschienen HOSI Wien-Aktivist*innen f\u00fcr gleichgeschlechtliche Eheschlie\u00dfungen auf dem Standesamt. Der Beamte lehnte zwar ab, sagte aber in Wiener Mentalit\u00e4t in etwa: \u201eDann machts hoid eure Zeremonie\u201c. So geschehen, garniert mit einer medienwirksamen Pressekonferenz.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"523\" height=\"800\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1989warmewochen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4931\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1989warmewochen.jpg 523w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1989warmewochen-196x300.jpg 196w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1989warmewochen-98x150.jpg 98w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Warme Wochen, 1989 (Credits: HOSI Wien)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Besonders auff\u00e4llig war wohl das \u201ePink Sheep\u201c, das sicherlich in jeder Familie vorkommt, aber leider immer noch nicht \u00fcberall akzeptiert wird.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2005-Pink-Sheep.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4932\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2005-Pink-Sheep.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2005-Pink-Sheep-300x225.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2005-Pink-Sheep-150x113.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2005-Pink-Sheep-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Pink Sheep, 2005 (Credits: HOSI Wien)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Aber die gr\u00f6\u00dfe Demonstration, die die HOSI Wien inzwischen organisiert, ist ungeschlagen die Wiener Regenbogenparade, die jedes Jahr gegen den Strom auf der Wiener Ringstra\u00dfe f\u00fcr die Rechte der LGBTIQ-Community demonstriert. Mit mehreren hunderttausend Teilnehmer*innen ist es die gr\u00f6\u00dfte LGBTIQ-Veranstaltung und eine der gr\u00f6\u00dften Veranstaltungen in \u00d6sterreich \u00fcberhaupt. Sicherlich ist sie eine der energetischsten, lustigsten und dennoch politischsten Events in \u00d6sterreich. Die erste Regenbogenparade fand 1996 statt, damals bereits mit mehr als 25 000 Besucher*innen. F\u00fcr die Organisation der zweiten Parade wurde der CSD (Christopher Street Day) Wien Verein gegr\u00fcndet, der diese Aufgabe viele Jahre erfolgreich umsetze, mit dem H\u00f6hepunkt der ersten EuroPride in \u00d6sterreich im Jahr 2001. Ab 2003 \u00fcbernahm dann die HOSI Wien die Organisation der Parade, und stellte so die zweite EuroPride in \u00d6sterreich im Jahr 2019 auf die Beine. Heuer gestalteten wir die 28. Wiener Regenbogenparade.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Herbst gibt es die HOSI Wien seit 45 Jahren. 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