{"id":4475,"date":"2024-05-31T00:07:00","date_gmt":"2024-05-30T22:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4475"},"modified":"2024-05-31T13:30:41","modified_gmt":"2024-05-31T11:30:41","slug":"stealth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4475","title":{"rendered":"Stealth"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wir wollen alle nur unsere Arbeit machen und Spa\u00df haben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es war einmal<\/p>\n\n\n\n<p>Susi und Max waren junge Geschwister in einem kleinen Dorf mitten in Europa. Sie lebten gl\u00fccklich mit ihren Eltern zusammen und besuchten den Kindergarten. Doch je \u00e4lter sie wurden, desto mehr sp\u00fcrten sie, dass etwas nicht stimmte. Sie f\u00fchlten sich anders, konnten es sich aber nicht erkl\u00e4ren. Nachdem Sie in einem Zimmer schliefen, tauschten sie sich abends immer wieder aus. Und irgendwann stellte sich heraus, Susi wollte Hosen tragen und Max R\u00f6cke. So beschlossen sie am n\u00e4chsten Tag einfach, ihre Kleidung zu tauschen. Sie hatten aber nicht damit gerechnet, so viel Aufruhr zu erzeugen. Da sie von \u00fcberall die Antwort bekamen, dass das so nicht ginge, gaben sie schlie\u00dflich ihren Plan auf. Doch es hatte sich etwas ver\u00e4ndert. Sie f\u00fchlten sich nach und nach immer fremder in ihrem kleinen Dorf, fast wie Au\u00dferirdische. Und je \u00e4lter sie wurden, desto unheimlicher wurde ihnen. Die Angst vor dem Erwachsenwerden stieg. Sie beschlossen, mit dem Wachsen aufzuh\u00f6ren, was ihnen jedoch nicht gelang. Gl\u00fccklicherweise hatte eine Fee ihre n\u00e4chtlichen Gespr\u00e4che belauscht und entschloss sich, den beiden zu helfen, da sie schon so viele Jahre litten. Eines nachts, nachdem Susi und Max nach einem langen traurigen Gespr\u00e4ch eingeschlafen waren, kam sie zu ihnen und machte einmal \u201eSchnipp\u201c, tauschte ihre K\u00f6rper aus, l\u00e4chelte, gab beiden einen Kuss auf die Stirn und entschwand heimlich wieder. Am n\u00e4chsten Morgen wachten Max und Susi auf und wunderten sich zun\u00e4chst, was denn da passiert war. Schnell stieg unb\u00e4ndige Freude in ihnen auf. Nachdem sie sich ausgetauscht hatten beschlossen sie, niemandem zu erz\u00e4hlen, was in dieser Nacht geschah. Es fiel niemandem wirklich auf, dass Max und Susi einfach ihre Namen getauscht hatten. Zu gro\u00df war die Freude der Eltern und aller \u00fcber die gl\u00fccklichen Kinder, dass die kleinen Ungereimtheiten einfach unter den Tisch gefallen sind. So lebten Max und Susi gl\u00fccklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche*r Trans hat nicht einen \u00e4hnlichen Traum in der Kindheit und Jugend gehabt? Es w\u00e4re zu sch\u00f6n gewesen, h\u00e4tte sich diese Angst vor dem Erwachsenwerden, vor den bevorstehenden Ver\u00e4nderungen doch einfach mit einem \u201eSchnipp und morgen wache ich in meinem anderen K\u00f6rper auf\u201c in Wohlgefallen aufgel\u00f6st. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">On the way to stealth?<\/h3>\n\n\n\n<p>Alle Trans w\u00fcnschen sich, einfach nur sie selbst sein zu k\u00f6nnen, oft einfach die Frauen oder M\u00e4nner, die sie sind. Einfach in einer \u201eNormalit\u00e4t\u201c unterzugehen und ein \u201eganz normales Leben\u201c zu leben, wobei heute eine homosexuelle Orientierung auch als ganz normal gilt. Einige versuchen durch Ortswechsel, Wechsel der Arbeit und des Freundeskreises ihre \u201ealte\u201c Geschichte loszuwerden. Das gelingt mal mehr, mal weniger, und ist nicht nur von der individuellen Entscheidung abh\u00e4ngig. Da hinkt der K\u00f6rper, seine M\u00f6glichkeiten und Unm\u00f6glichkeiten hinterher und auch die Angst ist st\u00e4ndig pr\u00e4sent, die Vergangenheit k\u00f6nnte eine*n dann doch einholen. Stealth ist f\u00fcr so manche eine gew\u00e4hlte Option, wenn das Passing stimmt, da diese doch sehr viel an Ver\u00e4nderungen an sich vorgenommen haben um im jeweiligen \u201eWunschgeschlecht\u201c einfach so unterzutauchen. Manche verplappern sich dann nach all diesen m\u00e4chtigen Ver\u00e4nderungen in ausgelassener Stimmung (Ulrika Sch\u00f6llner 2019) und stellen dann fest, dass sich an der bestehenden Akzeptanz nichts ver\u00e4ndert hat. Auch wenn Ulrika es nicht vorhatte, stealth zu leben, so wollte sie doch kein \u201egro\u00dfes Ding\u201c aus ihrer Geschichte machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur zu verst\u00e4ndlich, denn leider werden sehr viele offen lebende Trans immer auf ihr trans-Sein reduziert. \u201eIch bin das T in FLINTA. Aber oft werde ich auf diese Transerfahrung reduziert.\u201c (Sir Mantis, Leipziger Rapper und Produzent in: Missy Kalender 2024 KW 15)<\/p>\n\n\n\n<p>Da es in \u00d6sterreich kein Offenbarungsverbot nach einer Personenstands\u00e4nderung gibt, ist der Weg in Stealth wahrscheinlich noch riskanter, da es dazu keinen gesetzlichen Schutz gibt. Auch wenn Gesetze nicht vor Missbrauch sch\u00fctzen, so w\u00e4re es zumindest ein Signal an die \u00d6ffentlichkeit und w\u00fcrde zumindest jenen einen gewissen Schutz bieten, die wirklich viel Geld in die Hand nehmen und ihr ganzes Leben auf links drehen mussten, um endlich in Ruhe \u201esein\u201c zu d\u00fcrfen. Das Buch von Ulrika Sch\u00f6llner gibt, auch wenn sie nicht vorhatte stealth zu leben und die Rahmenbedingungen sich langsam \u00e4ndern, einen guten \u00dcberblick dar\u00fcber, wie aufwendig es ist und wie viele Schritte und Kosten es bedeutet, als Transfrau einen Weg in stealth zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Denn die Wirklichkeit sieht anders aus<\/h3>\n\n\n\n<p>Inzwischen hat sich ja gl\u00fccklicherweise einiges ver\u00e4ndert. Allerdings gilt in \u00d6sterreich (wie unter der Hand auch noch in Deutschland) noch so etwas wie der \u201eAlltagstest\u201c vor einer Personenstands\u00e4nderung. Auch wenn die fr\u00fcheren kruden Bestimmungen eines 2-j\u00e4hrigen \u201eAlltagstests\u201c noch vor der Freigabe von Hormonen, der anschlie\u00dfenden Unfruchtbarmachung, und ganz zum Schluss der Personenstands\u00e4nderung inzwischen gefallen sind, gibt es immer noch die alte \u201etherapeutische\u201c Richtlinie, dass die Klient*in sich \u00e4u\u00dferlich angepasst und eine gute Weile im \u201eWunschgeschlecht\u201c gelebt haben muss. Etwas, was bei der Personenstands\u00e4nderung erst mit dem Selbstbestimmungsrecht fallen k\u00f6nnte. Denn bei der medizinischen Diagnostik wird dieses Kriterium wohl weiter aufrecht bleiben. Ein Alltagstest schlie\u00dft mehrere Outings mit ein: Jenes vor der Familie, dem Freundeskreis, der Arbeit\/Schule\/Lehre. Letzten Endes stehen einem Leben in Stealth zun\u00e4chst eine ganze Reihe an sozialen Kontakten zu Therapeut*innen, \u00c4rzt*innen und Beh\u00f6rden im Weg. Damit gehen zeitliche und auch erhebliche finanzielle Belastungen einher.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch sch\u00f6ner w\u00e4re es, wenn ein Verbot der Konversionstherapien endlich umgesetzt w\u00fcrde. Da m\u00fcssten abseits des Alltagstests auch noch andere Kriterien abseits des \u201ebei einer (Konversions-)Therapie absolut therapieresistent\u201c f\u00fcr eine klinische Diagnostik herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist daher umso verst\u00e4ndlicher, wenn Trans dann einfach auf Grund des gesellschaftlichen Drucks und mangels Akzeptanz wieder \u201everschwinden\u201c und in ihrer \u201ePrivatheit\u201c und\/oder in einem neuen Leben, heute w\u00fcrde man Blase dazu sagen, untertauchen. Einer Frage, der Person Perry Baumgartinger in \u201eWhere have all the trannies gone\u201c 2011, damals auch vor dem Hintergrund der Ausl\u00f6schung von trans Beitr\u00e4gen aus der LGBTIN Geschichte durch wei\u00dfe Schwule und Lesben, nachging. (diskursiv.diebin.at)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ewiges Outing<\/h3>\n\n\n\n<p>Apropos wei\u00dfe Lesben und Schwule. In punkto Outing gibt es eine ganze Reihe von Unterschieden bei Trans. Abgesehen vom Prozess, den Trans bis zu ihrer rechtlichen Anerkennung durchlaufen, spielen die M\u00f6glichkeiten und Unm\u00f6glichkeiten des eigenen K\u00f6rpers eine gewichtige Rolle. Manches l\u00e4sst sich operativ l\u00f6sen, wobei manche Trans in die gleich \u201eSch\u00f6nheitsfalle\u201c wie andere fallen k\u00f6nnen. Dazu br\u00e4uchte es einen eigenen Artikel zum Thema \u201eBody Shaming \/ Passing\u201c. Einiges geht allerdings aus medizinischen (oft wegen fehlender \u00e4rztlicher Ressourcen), pers\u00f6nlichen und ganz oft aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht. Denn viele, sogenannte \u201e\u00e4sthetische Eingriffe\u201c, aber auch grundlegende, werden von den Krankenkassen schlicht nicht bezahlt. Das sind alles strukturelle und keine individuellen Hindernisse. So bleibt nichts anderes \u00fcber, als mit den Gegebenheiten des eigenen K\u00f6rpers umzugehen. Das f\u00e4ngt ganz plump bei der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe an, geht \u00fcber die Stimme und endet bei einer nicht so einfach zu kaschierenden Physiognomie, dem K\u00f6rperbau. Damit kann es mehr oder weniger Probleme beim Passing geben. Manche Transm\u00e4nner versuchen mit einigem Erfolg, \u00fcber Krafttraining ihren K\u00f6rperbau anzupassen. Bodybuilding ist allerdings nicht jedai Sache. So bleibt es oft dabei, dass Trans sich nach einer Transition und\/oder Personenstands\u00e4nderung in jedem neuen sozialen Kontakt unfreiwillig neu outen (m\u00fcssen). Das ist ein fundamentaler Unterschied zwischen Outing der Geschlechtsidentit\u00e4t und Outing der sexuellen Pr\u00e4ferenz\/Orientierung. Auch als Trans muss frau ihre Pr\u00e4ferenz\/Orientierung nicht outen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stimme ist f\u00fcr viele Transfrauen problematisch. Es ist einfach unglaublich, was bei Telefonaten so passiert. Nur ein Beispiel: einer Transfrau wurde bei der Namens\u00e4nderung einer Kund*innenkarte schlicht gesagt, sie k\u00f6nne die Karte nicht einfach an die (vermeintlich angeheiratete) Frau \u00fcbertragen. Telefonische Bankberatungen k\u00f6nnen auch abenteuerliche Ausma\u00dfe annehmen. Schlicht jeder soziale Kontakt. Jeder neue soziale Kontakt ist mehr oder weniger ein Outing. Das h\u00e4ngt auch vom Gegen\u00fcber ab. Ganz selten gibt es auch eine \u00fcberraschende positive R\u00fcckmeldung; geschieht auch am Telefon und soll nicht unterschlagen werden. Genauso wenig sollen aber auch Gewalterfahrungen unterschlagen werden, die vor allem bei Outings bei Intimkontakten immer wieder vorkommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Essentialisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>In den meisten F\u00e4llen kommt es zu einer Ablehnung, im Extremfall zu st\u00e4ndigem Misgendern, in besseren F\u00e4llen zu einem Labeling. Wie oben bereits angesprochen (Sir Mantis) werden Trans oft auf ihre Transerfahrung reduziert. Damit wird ein bestimmtes Merkmal als Wesenhaft (So-Sein) in den Vordergrund gestellt und damit die Existenz (Da-Sein) in den Hintergrund ger\u00fcckt. Eine Strategie, die vor allem von Rechten gerne verwendet wird, im Alltag jedoch oft anzutreffen und eine wirklich verbreitete Strategie des Ausschlusses ist. Damit kann auch die Auseinandersetzung mit der Person vermieden werden. Ich kann nur mal wieder Steffi Stankovic anl\u00e4sslich 25 Jahre AGPRO zitieren: \u201eLebensumst\u00e4nde von Trans interessieren niemanden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir wollen alle nur unsere Arbeit machen und Spa\u00df haben<\/h3>\n\n\n\n<p>Jetzt wird Trans ja oft vorgeworfen, ein Thema in den Vordergrund zu r\u00fccken, zu \u201ehinterfragen\u201c und damit zu verunsichern: das des Geschlechts und was es in der Gesellschaft bedeutet. Daher ist Essentialisierung ja auch so eine beliebte Strategie, um der eigenen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Letzten Endes geht es einfach um Ausschluss. Dabei werden alle anderen Eigenschaften von Trans durch die Reduktion auf Trans ausgeschlossen. Dabei wollen Trans auch nur ihre Arbeit machen und Spa\u00df haben. Best\u00e4tigung brauchen wir alle, nicht nur Trans.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie k\u00f6nnte es besser gelingen in diesem Leben als Trans, nachdem es nicht gelingt, einfach \u201eSchnipp\u201c zu machen und alles ist gut? Ein Ansatz w\u00e4re zu \u00fcberlegen, wann ein Outing, eine Transition am g\u00fcnstigsten w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wann outen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig vom Alter kann das Outing nach einer anf\u00e4nglichen Euphorie durch das befreite Gef\u00fchl sehr belastend sein. Dennoch kann die Frage gestellt werden, in welchem Alter ein Outing und eine anschlie\u00dfende Transition g\u00fcnstiger ist. Vieles h\u00e4ngt von strukturellen Faktoren ab, wie sozialer Status, Unterst\u00fctzung des Sozialsystems (Familie, aber ganz wichtig sind auch Schule\/Unternehmen) und gesundheitliche Versorgung (Erreichbarkeit und Verf\u00fcgbarkeit von Trans-Ambulanzen).<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrungen von inzwischen \u00e4lteren Trans nach der Transition weisen jedoch darauf hin, dass ein fr\u00fcheres Outing\/Transition g\u00fcnstiger ist. Zum einen stecken viele \u00e4ltere Trans l\u00e4ngst im Beruf und hier zeigt sich, dass eine Transition dazu f\u00fchren kann, dass es bis zu zehn Jahre dauern kann, bis der sozio\u00f6konomische Status von vor der Transition wieder erreicht ist. Meist sind die \u201eKarrieren\u201c gebrochen oder zumindest unterbrochen und von Orts- oder Arbeitgeberwechsel begleitet. Auch k\u00f6rperliche\/medizinische Faktoren erschweren eine sp\u00e4te Transition, da die voll \u201eausgewachsenen\u201c K\u00f6rper (ab 29) andere Anforderungen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist ein Outing, eine Transition f\u00fcr alle eine Abw\u00e4gungsfrage, gerade bei ganz Jungen. Durch die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen, den immer besser werdenden medizinischen Leistungen, der zunehmenden Akzeptanz bei Jungen und dem oft anstehenden Wechsel des sozialen Umfeldes ist es leichter, die eigene \u201eVer\u00e4nderung\u201c mitzunehmen, da das neue soziale Umfeld eine*n ja nur so kennt. Je nach Zeitpunkt kann es medizinisch leichter sein, bei ganz fr\u00fchen Transitionen ergeben sich jedoch auch gro\u00dfe Herausforderungen, welche besonderer Kl\u00e4rungen bed\u00fcrfen, je nach k\u00f6rperlicher Entwicklung. Da sich Ver\u00e4nderungen durch die Pubert\u00e4t nur mit extremem finanziellen Aufwand korrigieren lassen, ist ein fr\u00fches Outing bzw. eine fr\u00fche Transition aus derzeitiger Perspektive die bessere Option.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Trans leisteten schon immer wichtige Beitr\u00e4ge und wollen weiterhin einfach ihrer Arbeit nachgehen und Spa\u00df haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen alle nur unsere Arbeit machen und Spa\u00df haben Es war einmal Susi und Max waren junge Geschwister in einem kleinen Dorf mitten in Europa. Sie lebten gl\u00fccklich mit ihren Eltern zusammen und besuchten den Kindergarten. Doch je \u00e4lter sie wurden, desto mehr sp\u00fcrten sie, dass etwas nicht stimmte. 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