{"id":4409,"date":"2024-03-08T00:18:00","date_gmt":"2024-03-07T23:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4409"},"modified":"2024-03-03T21:31:57","modified_gmt":"2024-03-03T20:31:57","slug":"klartext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4409","title":{"rendered":"Klartext"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ist eine Deeskalation noch m\u00f6glich?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Anlass f\u00fcr diesen Artikel sind verschiedene Publikationen, allen voran jene von Nora Eckert 2023. In den letzten Jahren sind jedoch viele durchaus kontroverse B\u00fccher erschienen. Genannt sei hier auch Till Randolf Amelung (2022), welcher versucht die anzusprechenden Dynamiken zu fassen. Fest steht: In den letzten Jahren hat sich der Ton gegen\u00fcber Trans immer weiter versch\u00e4rft. Dabei werden hochemotional nicht nur Argumente ausgetauscht. Zuweilen werden von allen Seiten falsche und\/oder unvollst\u00e4ndige Informationen verwendet oder einfach etwas unterstellt. Dabei wird nicht nur seri\u00f6se sorgf\u00e4ltige redaktionelle Praxis \u00fcber den Haufen geworfen, eigene ethische Prinzipien der des respektvollen Umganges miteinander kurzerhand entsorgt, sondern auch \u201everdeckte\u201c Kan\u00e4le absichtlich missbraucht und Menschen existentiell bedroht. Wobei, und das muss schon festgehalten werden, die jeweiligen sozialen Verankerungen und Machtpositionen da durchaus eine arge Schieflage zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ergeben sich seltsame und zuweilen seltsam hilflos anmutende Allianzen. Selbst emanzipierte und durchaus fortschrittliche Menschen r\u00fccken nicht nur in die N\u00e4he von radikalen, populistischen und illiberalen Fraktionen. Eine seltsame spannungsgeladene Melange ergibt sich gerade in einer Atmosph\u00e4re zunehmender Repressionen. Da wundert es nicht, dass die inzwischen arg in Bedr\u00e4ngnis geratenen, nahezu hilflosen Konservativen, eben weil sie ihre christlich-sozialen Fundamente l\u00e4ngst entsorgt haben, in das rechtsextreme Horn blasen und damit in der Verfassung verankerte Grundrechte und allgemeine Menschenrechte in Frage stellen und auf Menschenfang gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei gibt es berechtigte Einw\u00e4nde und Bef\u00fcrchtungen, die es durchaus wert sind, ernsthaft diskutiert zu werden. So das Rapid Onset Gender Dysphoria Ph\u00e4nomen, eine rasch auftretende Geschlechtsunstimmigkeit, ein Teil des Mythos Mode, nur eines der Mythen auf die weiter unten eingegangen wird, welches wohl keine der Seiten alleine l\u00f6sen kann und eine Zusammenarbeit erfordert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, es geht um was. Nur worum es geht, wird meistens durch emotionales Gekreische \u00fcberlagert. Oftmals bleibt es bewusst unausgesprochen um bestimmte heikle (Stand)Punkte, bei denen Gefahr besteht zu verlieren, zu sch\u00fctzen. Es geht um inzwischen erworbene Rechte, es geht um immer noch nicht beseitigte Diskriminierungen und nicht zugestandene Gleichstellungen. Auf beiden Seiten! Dar\u00fcber sollten wir aber dringend reden und im Gespr\u00e4ch bleiben, statt uns gegenseitig zu zerfleischen. Dieser Text ist auch ein Versuch dieses Gespr\u00e4ch wiederaufzunehmen. Nicht nur im Privaten, sondern als breiten Diskurs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Selbstbestimmung: Ein problematischer Begriff.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elisabeth Duval kritisiert den Begriff der Selbstbestimmung in \u201eNach Trans\u201c 2023 zurecht, denn er ist einfach missverst\u00e4ndlich, suggeriert er doch eine freie Wahl. Eine freie Wahl und Selbstbestimmung, die nicht nur Trans in Wirklichkeit nicht haben. Da geht es sowohl um sexuelle Integrit\u00e4t, welche in der EU zuletzt durch die Ablehnung des \u201eNur ein Ja ist ein Ja\u201c Prinzips (02.2024) keinen umfassen Schutz zugestanden bekam, wie auch um die k\u00f6rperliche Integrit\u00e4t, welche durch die Ablehnung des Grundrechtes auf Abtreibung f\u00fcr Schwangere, einfach nicht zugestanden wird. Insofern erzeugt das diskutierte \u201eSelbstbestimmungsgesetz\u201c f\u00fcr Trans zu nur zu verst\u00e4ndlichen Ressentiments. Hier w\u00e4re eine st\u00e4rkere Solidarisierung von Trans gefordert, welche im derzeitigen Minenfeld jedoch nicht einfacher geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer sehr berechtigter Kritikpunkt an den Begriff \u201eSelbstbestimmung\u201c, wie auch an \u201eSelf-ID\u201c, ist, dass es ja faktisch keine Selbstbestimmung f\u00fcr Trans gibt, da die pers\u00f6nlichen, sozialen und psychischen Kr\u00e4fte keine freie Wahl lassen. Es ist eine Summe von gelernten Selbstzuschreibungen aus dem Sozialen wie auch von Fremdzuschreibungen, die irgendwann zu dieser \u201eEntscheidung\u201c, die keine ist, f\u00fchren. Auch wenn es medizinisch und inhaltlich wohl nicht stimmt und Simone de Beauvoir sicher nichts mit Trans am Hut hatte: \u201eOn na\u00eet pas trans, on le devient\u201c, also frei: \u201eEs wird nicht als Trans geboren, es wird es\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun haben wir diese vermeintliche Selbstbestimmung und sie hat ja geschichtlich mit diesem Wort ihre Berechtigung, denn das medizinische System konnte bislang keine Positivdiagnose stellen und behilft sich der Ausschlussdiagnostik und eben einer Selbsterkl\u00e4rung. (Mehr bei Mythos Ansteckung weiter unten.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und, Selbstbestimmung, ja das klingt schon auch ganz woke. Sch\u00f6n w\u00e4re es, k\u00f6nnten alle Menschen frei \u00fcber ihre Sexualit\u00e4t, ihre K\u00f6rper, letztlich \u00fcber ihr Leben selbst bestimmen. Auch ein sch\u00f6ner Begriff macht es nicht wahrer. Vielleicht w\u00e4re aber ein Ankn\u00fcpfungspunkt, gemeinsam mehr tats\u00e4chliche Selbstbestimmung zu erreichen? Wenn da nur nicht die Ressentiments gegen Transfrauen, die Kerle in Kleidern (zuletzt im Standard 07.02.24) und die immer wieder bef\u00fcrchtete, durch Kleider verdeckte, penisorientierte patriarchale feindliche \u00dcbernahme der Frauenbewegung durch Transfrauen. Niemand wei\u00df heute genau, woher das kommt, aber diese \u00c4ngste sind nicht kleinzukriegen. Dabei sind wir doch h\u00f6chstens 2%! Es muss wohl geschichtlich begr\u00fcndet sein. Ende des 19. Jh. etablierte sich der Mythos, dass \u201eKleiderwechsler*innen\u201c wenn nicht gar delinquent sind, so zumindest der Spionage nachgehen. Die Vergangenheit bleibt wohl Tochter der Zukunft. Wir stehen doch gerade jetzt wieder auf der Demo und rufen \u201eNie wieder ist jetzt!\u201c. Interessant ist zu beobachten, welche Stimmen da fehlen und \u201eeine Spaltung der Gesellschaft bef\u00fcrchten, da wir schon lange nicht mehr w\u00fcssten, was nun eigentlich links oder rechts ist.\u201c (Alice Schwarzer 22.01.2024) Ein gef\u00e4hrliches Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine ganze Reihe weiterer Punkte, die angesprochen, ausgesprochen und gekl\u00e4rt werden sollten. Ich nenne sie die Mythen um Trans. Hier eine Auswahl.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mythos Mode<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Lambda Nr. 180 (2\/2020) finden sich die Daten zu einer vermeintlich zunehmenden H\u00e4ufigkeit von Trans. Dabei handelt es sich aber um statistische Artefakte, da die Daten aus unterschiedlichen Kontexten stammen \u2013 nicht die H\u00e4ufigkeit von Trans nahm zu, sondern nur ihre Sichtbarkeit. Denn zun\u00e4chst stammten die Daten aus auf bestimmte Leistungen spezialisierte Kliniken, welche auf Grund des erschwerten Zuganges und der bestehenden Diskriminierung von Trans nur von vereinzelten Personen aufgesucht wurden. Diese nahmen ganz bestimmte medizinische Leistungen, meist auf eigene Kosten oder auf Grund akuter Selbstgef\u00e4hrdung, in Anspruch. Sp\u00e4ter stammten die Daten aus anderen Quellen, wie Trans-Ambulanzen, bis sie heute aus anonymen Internetbefragungen kommen, wie dem gr\u00f6\u00dften Survey aller Zeiten, dem U.S. Trans Survey 2022 mit 92.329 Befragten, dessen erste Ergebnisse seit Anfang Februar 2024 online sind. (Anonyme Internetbefragungen (CAWI) haben sich gerade in problematischen Feldern als besonders valide (g\u00fcltig) erwiesen. Dazu gibt es mehrere wissenschaftliche Befunde, u.A. Liedl\/Stelber 2023). Mit zunehmender Datenqualit\u00e4t und Datenverf\u00fcgbarkeit haben sich dann auch die Sch\u00e4tzungen zum Vorkommen von Trans verbessert und eben erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was zum Mythos Mode sicher betr\u00e4chtlich beigetragen hat, ist der 2018 pl\u00f6tzlich auftretende Ansturm von Trans-Beratungsstellen und Trans-Ambulanzen durch Kinder und Jugendliche. Das Ph\u00e4nomen steht weiterhin unter Beobachtung der WHO und wird ROGD, Rapid Onset Gender Dysphoria, genannt. Betroffen sind hier fast nur M\u00e4dchen und junge Frauen. Damit hat sich das Verh\u00e4ltnis zwischen Frau zu Mann Trans (FtM) und Mann zu Frau Trans (MtF) statistisch drastisch von 1:1 auf 5:1 verschoben. Medizinische oder biologische Gr\u00fcnde k\u00f6nnen hier wohl mehrheitlich ausgeschlossen werden und damit liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um ganz konkrete soziale Auswirkung der Ungleichheit von Frauen handelt. Inzwischen hat sich aber rausgestellt, dass es RODG gar nicht gibt. Es bleibt bei 1:1. (Bauer et. al. 2021)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mythos Ansteckung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder begegnet uns die Vorstellung, Trans k\u00f6nnte \u00fcbertragen werden. Doch bereits seit den 40er Jahren des 20. Jh., nach der Entdeckung der Hormone, gibt es die begr\u00fcndete Hypothese, dass es in der embryonalen Entwicklung zwei Hormonsch\u00fcbe gibt, wobei das Einsetzen oder Ausbleiben des zweiten Hormonschubs die K\u00f6rperabbildung im Gehirn pr\u00e4gt. Aus guten Gr\u00fcnden kann diese Hypothese nicht endg\u00fcltig \u00fcberpr\u00fcft werden. Neuere Hirnforschung weist allerdings auf Unterschiede hin. Dabei geht es allerdings nicht um die l\u00e4ngst widerlegten und sexistischen Hypothesen zu unterschiedlichen neuronalen Vernetzungen zwischen den beiden Gehirnh\u00e4lften, womit immer wieder Geschlechterdifferenzen begr\u00fcndet wurden, sondern um die Abbildung des K\u00f6rpers. In den Altdorfer Empfehlungen wurde es 2011 so beschreiben: \u201e\u2026, dass Transsexualit\u00e4t eine angeborene Funktions- und Strukturbesonderheit des Gehirns darstellt, mit einer biologischen im Gehirn fest verankerten Kerngeschlechtsidentit\u00e4t.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzen Endes w\u00e4ren die Ursachen f\u00fcr Trans auch nicht so wichtig, sondern, wie Dieter Schmutzer es bei der Veranstaltung \u201eAnders ist (auch) normal! Missverst\u00e4ndnis Transgender\u201c in der VHS am 29.11.2019 formulierte, der Umgang mit den Menschen und dem Ph\u00e4nomen sei entscheidend. Viele Trans machen sich dennoch auf die Suche nach einem Grund, weil Trans Sein wahrlich kein Spa\u00df ist. Kein*e Trans macht es aus Spa\u00df. Und hier liegt eigentlich der Hauptwiderspruch zu einer sozialen Ansteckung. Der Weg, den Trans beschreiten, unabh\u00e4ngig davon ob jetzt die Personenstands\u00e4nderung erleichtert wird, bleibt sehr m\u00fchevoll und meist unglaublich lang.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mythos Regretter<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der oben angesprochene U.S. Trans Survey 2022 zeigt, dass bei 98% der Befragten die Lebensqualit\u00e4t nach einer Hormontherapie gestiegen ist, und 97% durch eine geschlechtsanpassende Operation eine Steigerung der Lebensqualit\u00e4t erfahren. Wie sich auch in anderen Studien zeigt, liegt die Zahl der Regretters (Bereuenden) bei knapp \u00fcber 1%. Hier finden sich sicher auch jene, welche eine Transition durchlaufen haben, obwohl sie nicht Trans waren. Auch bei noch so guter Aufkl\u00e4rung lassen sich diese F\u00e4lle leider nicht vermeiden. Hormone selbst machen jedoch nicht gl\u00fccklich, es sei denn, es handelt sich um Dopamin. Daf\u00fcr braucht es aber wirklich keine Transition.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mythos Internet<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Till Randolf Amelung schreibt, dass das Internet die Entwicklung bei Trans im \u201ecommunity building\u201c und in der Durchsetzung von Rechten beschleunigt hat. Diese steile These wird jedoch nicht belegt, denn die neuen Urspr\u00fcnge eine \u201eTransbewegung\u201c liegen vor dem Durchbruch des Internets. \u201eThe media is the message\u201c formulierte Marshall McLuhan und Internet stand ja allen Bev\u00f6lkerungsgruppen zur Verf\u00fcgung. Au\u00dferdem wird es der Vorarbeit vieler Menschen nicht gerecht, die diese Entwicklung erst erm\u00f6glichten. Dazu z\u00e4hlen die verschiedenen Frauenbewegungen und die LGB(TIN) Bewegung, welche ma\u00dfgebliche Grundrechte und Menschenrechte durchsetzen. Leider ist ganz vieles noch nicht erreicht, wie oben unter Selbstbestimmung ausgef\u00fchrt. Und es setzt auch immer wieder eine verst\u00e4ndliche M\u00fcdigkeit nach Erreichtem ein. Es braucht aber weiterhin den Einsatz ALLER, vor allem der LGBTIN und der Frauenbewegung, um das Erreichte zu sichern und endlich Gleichstellung zu erreichen. Das Internet kann ein Werkzeug sein. Das Internet tut es aber nicht allein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Mythen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es g\u00e4be noch eine ganze Reihe von Mythen, wie: Mythos Trans-Lobby, Mythos Kindeswohl (von \u201eKonservativen\u201c), Mythos Geschenk (Trans bekommen eh alle Kosten ersetzt), Mythos Canceling (Trans wollen die Kategorie \u201eFrau\u201c aufl\u00f6sen), und sicher noch mehr. Auf Grund von Platzmangel musste in diesem Artikel eine Auswahl getroffen werden. Es ist an dieser Stelle wichtiger, einen Ausflug in die Geschichte zu machen. Leider erinnern markige Spr\u00fcche j\u00fcngst an l\u00e4ngst vergangene Zeiten. Ja, dieses Zitat ist vielleicht \u00fcberzogen, doch die Brandmauern scheinen wirklich nicht hoch zu sein und wir sind am Weg zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie erhebliche Gef\u00e4hrdung \u2026 der Volksgesundheit durch die auch heute noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl der Abtreibungen, sowie die homosexuelle Bet\u00e4tigung einer nicht unerheblichen Schicht der Bev\u00f6lkerung, in der eine der gr\u00f6\u00dften Gefahren f\u00fcr die Jugend liegt, erfordert mehr als bisher eine wirksame Bek\u00e4mpfung dieser Volksseuchen\u201c (Geheimer Erlass zur Errichtung einer Reichszentrale zur Bek\u00e4mpfung der Homosexualit\u00e4t und der Abtreibung, Berlin 10.10.1936)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angriffe auf Trans sind aber keine Frage der politischen Farbe und vielleicht hat Alice Schwarzer etwas Richtiges aus den falschen Motiven gesagt: \u201e\u2026da wir schon lange nicht mehr w\u00fcssten, was nun eigentlich links oder rechts ist.\u201c Hier ist die Politik, vor allem die Linke, dringend gefordert, Farbe zu bekennen. Denn Bewegung ist m\u00f6glich. Auch im Differenzfeminismus, siehe: \u201eAnnarosa Buttarelli und Max Simonetto im Gespr\u00e4ch\u201c (2022), auf bzw.weiterdenken.de.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nie wieder ist jetzt, und wir m\u00fcssen Klartext reden, auch wenn wir nicht einer Meinung sind, um weiterzukommen und gemeinsam L\u00f6sungen zu schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist eine Deeskalation noch m\u00f6glich? Anlass f\u00fcr diesen Artikel sind verschiedene Publikationen, allen voran jene von Nora Eckert 2023. In den letzten Jahren sind jedoch viele durchaus kontroverse B\u00fccher erschienen. Genannt sei hier auch Till Randolf Amelung (2022), welcher versucht die anzusprechenden Dynamiken zu fassen. 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