{"id":4278,"date":"2023-12-01T00:18:00","date_gmt":"2023-11-30T23:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4278"},"modified":"2023-11-30T18:48:22","modified_gmt":"2023-11-30T17:48:22","slug":"zur-verfolgung-nicht-gendernormativer-identitaeten-waehrend-der-ns-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=4278","title":{"rendered":"Zur Verfolgung nicht-gendernormativer Identit\u00e4ten w\u00e4hrend der NS-Zeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Lange gab es eine gro\u00dfe Unsicherheit bez\u00fcglich der Einordnung und Bezeichnung nicht endocisgeschlechtlicher Identit\u00e4ten, also nicht \u201ceindeutig\u201d biologisch m\u00e4nnlich\/weiblich und einer nicht mit dem biologischen Geschlecht \u00fcbereinstimmenden psychologischen Geschlechtsidentit\u00e4t. Heute sind sowohl die wissenschaftliche Sprache im Bereich Geschlecht pr\u00e4ziser geworden, als auch die in der Allgemeinbev\u00f6lkerung \u00fcblichen Begriffe. Selbst wenn es manchem heutzutage so vorkommen mag, als ob jede Woche neue Geschlechtsbezeichnungen aufkommen oder man gar in Informationen zu ertrinken glaubt, ist allen ungef\u00e4hr klar was unter den Schirmbegriffen (bin\u00e4r\/nicht-bin\u00e4r) trans und inter zusammengefasst wird. Nat\u00fcrlich ist klar, dass es in einer derart heterogenen Gesellschaft trotzdem unterschiedliche Wissensst\u00e4nde gibt.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits seit es Sprache gibt, vor allem aber seit 1919 durch die Gr\u00fcndung des Instituts f\u00fcr Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld, gibt es Bem\u00fchungen, m\u00f6glichst diskriminierungsarme Kategorisierungen f\u00fcr geschlechtliche Vielfalt zu etablieren. Vor mehr als 100 Jahren also, schien das absolute Zentrum der geschlechtsnonkonformen Community der deutschsprachige Raum, genauer Berlin, zu sein. Selbst die bekannte d\u00e4nische Malerin Lili Elbe suchte im Februar 1930 Hilfe bez\u00fcglich ihrer Geschlechtsdysphorie beim renommierten Mediziner Hirschfeld, nachdem sie sich einige Monate zuvor ein Ultimatum gestellt hatte, ihrem Leben ein Ende zu bereiten, sollte sie nicht innerhalb von einem Jahr Unterst\u00fctzung erhalten. \u00dcber ihre Zugreise mit alter Identit\u00e4t schreibt sie einmal: \u201cDer Maler Einar Wegener ist tot. Er starb im Zug zwischen Paris und Berlin. Die \u00fcbrigen Mitreisenden glaubten, er sei auf seinem Platz in der einen Fensterecke des Abteils eingeschlafen.\u201d  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie hatte das Gef\u00fchl, im Berlin der 1920er-Jahre sicher zu sein, in ihrer wirklichen Identit\u00e4t anerkannt zu werden, diese auch nach au\u00dfen tragen zu k\u00f6nnen. Das lag vermutlich auch an den durch Dr. Hirschfeld ausgestellten, gemeinhin als Transvestitenscheine bezeichneten, \u00e4rztlichen Bescheinigungen, welche er auf Wunsch jenen Leuten ausstellte, die wegen Transvestitismus Repressalien durch Polizei und Staat bef\u00fcrchten mussten. Dabei fasste er sowohl trans Menschen als auch &#8222;Crossdresser&#8220; zusammen. Das k\u00f6nnte heutzutage alle bin\u00e4ren und nicht-bin\u00e4ren trans Personen meinen, aber auch zum Beispiel Leute die sich zum Spa\u00df, aus sexuellem Fetisch heraus, oder zu erwerbszwecken in den als zum gegen\u00fcberliegenden zugeh\u00f6rigen Kleidungsst\u00fccken \u00f6ffentlich kleideten.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Bild von Geschlecht ist stark durch feministische Diskurse der letzten 100 Jahre gepr\u00e4gt, die eine Benennung und in gewisser Weise auch Einordnung von Nicht-binarit\u00e4t als Geschlechtsidentit\u00e4t erst m\u00f6glich machten. Nat\u00fcrlich gab es nicht-bin\u00e4re, nicht-cisgeschlechtliche und nicht-endogeschlechtliche Identit\u00e4ten schon immer, trotzdem ist es ein speziell christlich europ\u00e4isches Ph\u00e4nomen, dass wir erst jetzt wieder explizit dar\u00fcber sprechen. Wir k\u00f6nnen nur vermuten, mit welchen Ideen f\u00fcr die Zukunft Lili Elbe nach Berlin gereist ist. F\u00fcr sich selbst, aber auch f\u00fcr eine Stadt, ein Land, das sich vermeintlich in eine gesellschaftsliberalere Richtung entwickelte. Das einen Platz f\u00fcr nicht-cisgeschlechtliche Menschen bietete. Nat\u00fcrlich war die queere Gemeinschaft noch weit von umfassender Gleichstellung entfernt, es gab daf\u00fcr bunte Inseln, wie das alternative Unterhaltungsetablissement Eldorado.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter ist uns allen schmerzlich bewusst, wodurch diese gesellschaftspolitische Liberalisierung ein mehr oder minder abruptes Ende fand: die Machtergreifung der Nationalsozialisten.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun begann ein neues Kapitel der deutsch(\u00f6sterreichischen) Gleichschaltung. Die Auferlegung des Volkserhaltungszwangs. Es galt, sich als Teil einer vermeintlich deutschen Rasse als Einzelperson entindividualisieren zu lassen. Die pers\u00f6nlichen Gef\u00fchle und Ziele galten nur dann als erw\u00fcnscht, wenn sie deckungsgleich mit den perversen Ideologien des Naziregimes waren. Doch anders als j\u00fcdisches Leben, sollte homosexuelles nicht im eigentlichen Sinne v\u00f6llig ausgerottet werden. Vielmehr wurde die homosexuelle Handlung an sich unter Strafe gestellt, bzw. das Strafma\u00df bereits bestehender sogenannter Homosexuellenparagraphen massiv versch\u00e4rft. W\u00e4hrend in Deutschland mit dem Paragraphen 175 allein im Pass als m\u00e4nnlich ausgewiesene Personen strafrechtlich wegen Unzucht wider die Natur verfolgt werden konnten, galt in \u00d6sterreich ein geschlechtlich gesehen neutral formulierter Paragraph 129 lb f\u00fcr als m\u00e4nnlich und weiblich ausgewiesene Menschen die mit dem gleichen Geschlecht Sexualkontakte hatten. Nach dem Anschluss reichten f\u00fcr eine Verurteilung jedoch bereits beischlaf\u00e4hnliche Handlungen, und sogar eine woll\u00fcstige Absicht. Soll hei\u00dfen, grunds\u00e4tzlich wurde die homosexuelle Handlung verfolgt, damit aber nat\u00fcrlich auch oft auf H\u00f6rensagen hin vermeintliche Homosexuelle. Eine klar gegeneinander abzugrenzende Unterteilung in gleichgeschlechtliche Sexualkontake und queere Geschlechtsidentit\u00e4ten gab es im Sinne wie heutzutage nicht wirklich. Das f\u00fchrte zwangsl\u00e4ufig zu einer Unsichtbarkeitmachung transgeschlechtlicher Identit\u00e4ten, weshalb sich die Spurensuche danach \u00e4u\u00dferst kompliziert gestaltet.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um unserer eigenen Vergangenheitsbew\u00e4ltigung willen, ist es wichtig, sich auf eine Spurensuche zu begeben, m\u00f6glichen Hinweisen mit Vorsicht nachzugehen. Diese Hinweise sind n\u00e4mlich nicht immer auf unsere heutigen Geschlechtsvorstellungen umzum\u00fcnzen. Wie homosexuellen Opfern der NS-Verfolgung lange Zeit das Leid abgesprochen wurde, das sie durch eben jene erlebten, ist es f\u00fcr eine Aufarbeitung von transfeindlichen Hassverbrechen w\u00e4hrend der Nazi-Zeit unerl\u00e4sslich sich laut f\u00fcr eine systematische Aufarbeitung stark zu machen. Doch welche Aufzeichnungen nimmt man her, wenn auch noch nach 1945 Transfeindlichkeit, Angst vor Queerness und Verleumdung vorherrschende Gesellschaftsph\u00e4nomene waren? Viele Akten wurden verbrannt, andere Hinweise auf die queere Identit\u00e4t der eigenen Angeh\u00f6rigen wom\u00f6glich aus Furcht vor sozialer \u00c4chtung entsorgt. Das weltweit einzigartige Institut Hirschfelds, der mit wissenschaftlicher Forschung gesellschaftliche Akzeptanz erzielen wollte, fiel ebenso den antisemitischen Ausrottungsphantasien der Nazis zum Opfer. Es sind Fotos von dieser Zerst\u00f6rung mit lachenden Nationalsozialisten \u00fcberliefert, die sich freudig an der Ausradierung hunderter Akten beteiligten. Als trans Person, als queere Person, eine schmerzliche Erinnerung an die Verluste unserer eigenen Geschichte.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite f\u00fchrten jedoch die Nazis selbst mich in gewisser Weise auf eine lange Zeit wenig beachtete Spur zu m\u00f6glichen trans Geschwistern, genauer gesagt Opfer der Homosexuellenverfolgung. Denn \u00fcber Strafprozesse bez\u00fcglich m\u00f6glicher oder gesicherter homosexueller Handlungen f\u00fchrten sie selbst Akten. Vor allem bei im Pass als m\u00e4nnlich eingetragenen Personen, wurde immer wieder Hinweisen nachgegangen, laut denen M\u00e4nner einvernehmlichen Sex mit anderen M\u00e4nnern gehabt haben sollen. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung, so auch bei den Nazis, gab es den Aberglauben der Verf\u00fchrung zu homosexuellen Handlungen. Der Mensch war in dieser Vorstellung zwar als heterosexuell und cisgeschlechtlich geschaffen worden, aber durch b\u00f6se fehlgeleitete M\u00e4nner (und Frauen) zu Unzucht wider die cishet Natur getrieben.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank der Arbeit von QWien konnte ich in mehrere Strafakte der Homosexuellenverfolgung Einsicht nehmen, bei denen die Geschlechtsidentit\u00e4t mit dem heutigen Wissen als fraglich eingestuft werden kann. So wurden F\u00e4lle eingestuft, bei denen entweder von Zeugenbefragungen, eigene Protokolle oder in der Selbstbeschreibung Hinweise auf eine m\u00f6gliche nicht-cis Identit\u00e4t zu schlie\u00dfen waren. Also zum Beispiel durch das Tragen der Kleidung des weiblichen Geschlechts, obwohl in Dokumenten m\u00e4nnlich eingetragen war, oder das F\u00fchren eines weiblich konnotierten Namens statt des m\u00e4nnlichen Geburtsnamens. Wir k\u00f6nnen aus heutiger Sicht nur sehr schwer Aussagen \u00fcber die Identit\u00e4t Verstorbener aus dieser Zeit sprechen. Sie k\u00f6nnen nicht mehr selbst sagen, wie sie sich zuordnen w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Hinweis auf m\u00f6gliche trans Identit\u00e4t kann schwach sein, wie bei Franz M., der 1938 vom SA-Scharf\u00fchrer Friedrich S. angezeigt wurde, nachdem er ihn im Lokal Flottenbar angesprochen hatte. Beide sind daraufhin mit der Absicht auf Geschlechtsverkehr zu Franz M. in die Wohnung, auch wenn der SA-Mann Friedrich S. im Nachhinein zuerst behauptete Franz M. nur begleitet zu haben, um ihn wegen homosexueller Bet\u00e4tigung zu \u00fcberf\u00fchren. In den Ermittlungen der Gestapo kam dann ein psychiatrisches Gutachten aus der Heilanstalt Am Steinhof auf, dass Franz M. einen \u201chochsinnig geistigen Tiefstand\u201d bescheinigte. Au\u00dferdem sei Franz M. laut Gutachten \u201cgeistig minderwertig mit schwachsinnigem Gesichtsausdruck [&#8230;] von Haus aus schwachsinnig mit femininen Einschlag und homosexuellen Neigungen.\u201d und sei deshalb nicht zurechnungsf\u00e4hig, weshalb das Verfahren eingestellt und die \u00dcberf\u00fchrung in eine psychiatrische Klinik beantragt wurde. Die Hinweise k\u00f6nnen aber auch st\u00e4rker sein, wie bei Leopold W., der\/die sich selbst Lea nannte und auch allgemeinhin so bekannt war. Selbst in der Strafakte verwendeten die Vernehmenden durchweg \u201cer\/sie\u201d und immer wieder Leopold\/Lea. Anders als beim Fall Friedrich G., der sowohl als Rosa, als auch Johanna, als auch Susi bekannt war, \u00e4nderte sich der Rufname Leas nie und w\u00fcrde wohl auch nicht sonderlich gut als Deckname dienen, da Lea und Leopold recht nah beieinander liegen. Nun kann man ihm\/ihr wenig Vorstellungskraft unterstellen, oder es war vielleicht der Versuch, einen weiblich konnotierten Namen zu finden, der nah am Geburtsnamen ist, aber besser zum eigenen psychologischen Geschlecht passt. In mehreren Akten tauchen psychiatrische Gutachten als  m\u00f6gliche Entlastung auf, da es f\u00fcr die Nazis scheinbar nahe lag, gleichgeschlechtlich f\u00fchlende oder dem anderen Geschlecht zugeh\u00f6rige Kleidung tragende Menschen m\u00fcssten wohl eine geistige St\u00f6rung haben. Interessanterweise war auch f\u00fcr einen Angeklagten seine Intergeschlechtlichkeit ein Entlastungsgrund, da somit ja keine gleichgeschlechtliche Unzucht h\u00e4tte stattfinden k\u00f6nnen.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es bleibt zusammenfassend eine gro\u00dfe L\u00fccke in der Geschichte transgeschlechtlicher Menschen, viele Fragen, wenige Antworten. Doch ein Einblick in die Welt unserer gleichgeschlechtlich Liebenden, trans und inter Vorfahren zeichnet sich ab. Unter all dem Druck der Verfolgung, der Diskriminierung, der Pathologisierung, lebten, liebten und arbeiteten sie queer. Nicht immer sichtbar, nicht immer aufrecht, aber sie pflasterten sich ihre Wege, wo sie es konnten. F\u00fcr sich und f\u00fcr uns. Lasst uns beginnen, nicht \u00fcber unsere Geschichte zu teren, sondern alte, l\u00e4ngst vergessen geglaubte Schichten freizulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange gab es eine gro\u00dfe Unsicherheit bez\u00fcglich der Einordnung und Bezeichnung nicht endocisgeschlechtlicher Identit\u00e4ten, also nicht \u201ceindeutig\u201d biologisch m\u00e4nnlich\/weiblich und einer nicht mit dem biologischen Geschlecht \u00fcbereinstimmenden psychologischen Geschlechtsidentit\u00e4t. 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