{"id":2139,"date":"2022-12-02T00:11:00","date_gmt":"2022-12-01T23:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2139"},"modified":"2022-12-02T07:43:55","modified_gmt":"2022-12-02T06:43:55","slug":"ich-bezeichne-mich-also-bin-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2139","title":{"rendered":"Ich bezeichne (mich), also bin ich?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Nun ist es in einer Lambda-Ausgabe mit dem Leitthema Queer Living \u2013 Queer Spaces nat\u00fcrlich nicht offensichtlich, warum ich mich entschieden habe als Aufh\u00e4nger f\u00fcr die Nicht-bin\u00e4ren Nachrichten Identit\u00e4tsbezeichnungen zu nehmen. Ich m\u00f6chte deshalb erkl\u00e4ren warum: Zu Queer Living passen Identit\u00e4tsbezeichnungen nat\u00fcrlich gut. Identit\u00e4t, in unserem Fall sowohl die der Sexualit\u00e4ten, als auch Geschlechtsidentit\u00e4ten, ist Teil des queeren Lebens. Egal, ob ein* diese aktiv auslebt, oder sich ihrer nur bewusst ist. In beiden F\u00e4llen entsteht der Wunsch f\u00fcr viele, sich mit Gleichdenkenden und Gleichf\u00fchlenden auszutauschen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu hilfreich sind Orte, also Queer Spaces. Ich meine damit nicht allein in der sinnlichen Welt vorhandene R\u00e4ume, wie Bars, Clubs, Caf\u00e9s, sondern ebenso Gedankenr\u00e4ume. Sozusagen physische und psychische. Onlineangebote k\u00f6nnen sich manchmal wie reine Gedankenr\u00e4ume anf\u00fchlen, da ich einer Person im Normalfall beim Austausch nicht gegen\u00fcbersitze, sie sind jedoch ebenso Teil beider Kategorien. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die meisten gibt es bei der Wahl dieser R\u00e4ume eine Art Hierarchie. Wir k\u00f6nnen uns wohl auf eine \u00e4hnliche Einteilung verst\u00e4ndigen. Da w\u00e4ren Onliner\u00e4ume aufgrund der starken Fixierung auf die visuelle Komponente wohl ganz weit unten. Aber sie haben einen Vorteil: Die Sozialen Medien und Dating-Plattformen bieten die M\u00f6glichkeit relativ anonym zu bleiben. Um die eigene Sexualit\u00e4t zu erkennen, hilft es, sich mit \u00c4hnlichf\u00fchlenden auszutauschen. Dazu sind dann Treffen in einschl\u00e4gigen Bars nicht so attraktiv. Das Problem dabei ist nur, welche Onliner\u00e4ume suche ich denn auf, wenn ich noch gar nicht sicher bin, was meine Identit\u00e4t ist? Ich muss dazu herausfinden: Wie nennen sich denn die, die ihre Geschlechtsidentit\u00e4t oder Sexualit\u00e4t schon erkannt haben, die auch jenes und solches wie ich empfinden? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus heutiger Sicht w\u00e4re es f\u00fcr mein Leben sicher mehr als zutr\u00e4glich gewesen, den Begriff \u201cnicht-bin\u00e4r\u201d schon in meiner Kindheit kennengelernt zu haben. Ich wette, mir w\u00e4ren einige negative Gef\u00fchle erspart geblieben, h\u00e4tte ich gewusst, dass auch andere Menschen sich in der einen oder anderen Weise nicht in die propagierte Geschlechterbinarit\u00e4t einordnen k\u00f6nnen. Was ich kannte, waren schwule M\u00e4nner. Die waren mehr schlecht als recht in den Medien portr\u00e4tiert, trotzdem wusste ich es gibt sie, die sind vermeintlich anders als die zwanghaft auferlegte Norm. Anders als die Norm war ich auch, also habe ich sie aus der Ferne beobachtet, gierig alle Informationen aufgeschnappt, die in diese Richtung gingen. Einige dieser schwulen und scheinbar schwulen M\u00e4nner hatten \u00c4hnlichkeiten zu mir \u2013 was ihre biologischen Gegebenheiten, ihren sozialen Geschlechtsausdruck, ihr Liebesleben und ihr kontr\u00e4res Verh\u00e4ltnis zur gesellschaftlichen Erwartung an sie betraf. Auch einige von ihnen konnten sich mit den sozialen Rollenbildern von Mann und Frau nicht identifizieren, ihnen manchmal nicht einmal entsprechen, wenn sie wollten. Auch einige von ihnen hatten sexuelle und romantische Gef\u00fchle, die sich nicht nur oder gar nicht auf Frauen bezogen. Und sie wurden bei der Geburt aufgrund biologischer Merkmale in die Kategorie Mann eingeteilt, so wie ich. Das muss es sein, ich bin ein schwuler Mann. \u00c4hnlich ging es mir mit dem Begriff (trans) Frau. Die haben sich auch so gef\u00fchlt wie ich, aber es brauchte scheinbar viel mehr, um so eine zu werden. Es herrschte scheinbar der allgemeine Konsens, ohne weitreichende operative Eingriffe konnte ich keine Frau sein. Alle w\u00fcrden mich selbst mit langen Haaren und als weiblich gelesene Kleidung noch immer als Jungen\/Mann sehen. Und irgendwie f\u00fchlte sich die Bezeichnung Frau nicht richtig an. Genauso falsch wie das Wort Mann. Ich dachte mir: Komisch, da passe ich schon nicht in die eine Kategorie, und ebenso wenig in die andere, und es gibt ja bekanntlich nur zwei. Wahrscheinlich hat die Bezeichnung \u201eschwul\u201c dann einfach mit mehr zu tun als der Geschlechtsidentit\u00e4t, ich kann doch nicht die einzige Person sein, die sich genau so f\u00fchlt. Wenn M\u00e4nner vom Mars kommen, und Frauen von der Venus, von welchem Planeten komme ich dann? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich f\u00fchlte mich wirklich wie von einem anderen Stern, der noch von niemandem entdeckt wurde, oder auf dem \u00fcberhaupt nur ich alleine geboren wurde und die Dinge nun mal anders laufen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kannte die Bezeichnung nicht-bin\u00e4r noch nicht, also gab es gar nicht die Option, das zu sein. Wor\u00fcber nicht gesprochen wird, das existiert anscheinend nur in meinem Kopf, ist ein Gef\u00fchl, unbeschreiblich \u2026 vielleicht sogar eine Wahnvorstellung? Es gibt diesen einen Verschw\u00f6rungstheoretiker, der im Dorf immer Leute auf der Stra\u00dfe bel\u00e4stigt, indem er ihnen von unbekannten Welten, geheimen Pl\u00e4nen der Regierung und einem unbekannten Tier, das nur er entdeckt hat, spricht. \u00dcber den machen sich die Leute lustig, sie wollen nicht er sein. Ebenso wenig wollte ich so eine Person sein, indem ich herumlaufe und Leuten davon erz\u00e4hle, dass es scheinbar mehr als zwei Geschlechter geben muss, wenn ich selbst ja keinem davon angeh\u00f6re, und ich existiere nun mal real. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die logische Konsequenz daraus war, zu ignorieren, was sich in mir abspielte, und einen Teil davon unter dem Deckmantel der Sexualit\u00e4t nach au\u00dfen zu tragen. Also warum weinst du, wenn dir die Haare abgeschnitten werden? Das hat mit dem Schwulsein zutun. Warum verstehst du nicht, was als m\u00e4nnliche und weibliche Kleidung empfunden wird? Das hat mit dem Schwulsein zutun. Warum bist du so fasziniert von (bin\u00e4ren) trans Personen, wenn du selbst cis bist? Das hat auch mit dem Schwulsein zutun. H\u00e4, aber das ergibt doch irgendwie keinen Sinn? Stimmt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe sozusagen die Schl\u00fcssel f\u00fcr den schwulen Kulturraum ausgeh\u00e4ndigt bekommen, weil ich unter anderem an M\u00e4nnern interessiert war und als Mann gelesen wurde. Diese Schl\u00fcssel \u00f6ffneten mir die T\u00fcren zu schwulen Dating-Plattformen, schwulen Clubs, schwulen Freundesgruppen. Es hat sich wie der beste Kompromiss angef\u00fchlt, den ich kriegen konnte. Ich w\u00fcrde weder mich selbst noch die schwulen R\u00e4ume mit ihren Gepflogenheiten zu sehr hinterfragen, daf\u00fcr durfte ich mitspielen. Gleichzeitig wurde ich weniger diskriminiert als in nicht-schwulen R\u00e4umen. Wer hingegen diskriminiert wurde, sind die Menschen, die selbst nicht in diese schwule Welt hineinpassten. Das waren trans Personen, die zu weit in ihrer Transition vorangeschritten waren, Drags, sehr feminine cis M\u00e4nner, sehr maskuline cis Frauen (die sich den Vorwurf der T\u00e4uschung gefallen lassen mussten), aber nat\u00fcrlich auch andere marginalisierte Gruppen, wie Bisexuelle, Migras, Behinderte, etc. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein unausgesprochenes Fazit war: Allen, die eine bin\u00e4re Geschlechterordnung durch ihre Aussagen oder blo\u00dfe Existenz zu hinterfragen schienen, wurden die Schl\u00fcssel f\u00fcr schwule Schutzr\u00e4ume abgenommen. Sie wurden aus dem Pool f\u00fcr m\u00f6gliche Sexual- und Liebespartner*innen hinausgetrieben, dienten als Vorlage f\u00fcr absch\u00e4tzige Witze, wurden verbal und k\u00f6rperlich angegriffen. Ein beliebtes Partyspiel jener Zeit war \u201cTwink oder Lesbe\u201d, wo es den Teilnehmenden zur Aufgabe gemacht wurde am schnellsten zu erkennen, ob es sich bei einer Person mit Justin-Bieber-Frisur um einen jungen Typen zum Anflirten oder um eine \u201cschei\u00df Lesbe\u201d zum dr\u00fcber lustig machen handelte. Das waren die Kategorien, Mitspieler (Twink) oder Hochstaplerin (Butch). Ein \u00e4hnliches kom\u00f6diantisches Potential hatten die \u201cfalschen Frauen\u201d. Es galt zu erraten, ob es sich bei einer feminin anmutenden Person entweder um einen \u201cEindringling\u201d (hetero cis Frau, meistens eine Fag Hag), einen \u201cfr\u00fcheren Mann\u201d (trans Frau) oder eine \u201cfalsche Frau\u201d (Drag Queen) handelte. Auch war klar, eine Fag Hag will niemand in der Bar haben, eine Drag Queen findet niemand attraktiv und eine trans Frau bemitleiden alle. Die Regeln wurden durch soziale \u00c4chtung durchgesetzt. Wer eine Fag Hag mitnimmt, betreut sie. Dadurch ist jemanden kennenzulernen schonmal unm\u00f6glich, du bist sozusagen f\u00fcr den Abend bereits verheiratet, wenn du schon unbedingt deine beste Freundin mitbringen musst. Wer eine Drag Queen interessant findet, ist nun Teil des Witzes und lacht nicht mehr \u00fcber ihn. Wer mit einer der trans Frauen befreundet war, musste Rede und Antwort stehen, wie so etwas denn passieren kann, wer so etwas f\u00fcr sich wollen k\u00f6nnte und welche Operationen die Freundin schon hatte machen lassen \u2026 was also echt und was Betrug war. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun hat sich seit meiner Jugend gl\u00fccklicherweise viel ge\u00e4ndert. Trotzdem bin ich noch nicht alt genug mitzuerleben, wie diese Traumata der einzelnen Regenbogen-Communities vollst\u00e4ndig verheilt w\u00e4ren. Mittlerweile sind soziale Medien Teil der Hauptquellen f\u00fcr Informationen zu marginalisierte Gruppen, die oft nicht die Macht haben, an den klassischen Informationsquellen mitzuschreiben. Bei diesem vergesellschaftlichen Schreibprozess werden automatisch Vernetzungsr\u00e4ume f\u00fcr einzelne Communities geschaffen, die einen Einfluss auf ihre Rezeption haben und ihre eigenen Gef\u00fchle und Erfahrungen mit \u00c4hnlichlebenden abgleichen k\u00f6nnen. Sie haben die M\u00f6glichkeit, den Raum des Austauschs in offline R\u00e4ume wie Gruppentreffen, Vereine, etc. zu verlagern. Leider ist dort eine Ungleichverteilung der M\u00f6glichkeiten ganz deutlich zu sehen. Durch gesellschaftliche Strukturen hatten es vor allem schwule wei\u00dfe cis M\u00e4nner mit vielen Ressourcen leichter, sich gemeinschaftlich zu organisieren. Wir sehen die Auswirkungen davon in zahlreichen schwul ausgerichteten Vereinen, Caf\u00e9s, Bars, sogar Cruising Pl\u00e4tze in Parks, in B\u00e4dern und Saunen, die Liste ist lang. Diese Orte sind aus den oben genannten Gr\u00fcnden sehr wichtig, als M\u00f6glichkeit sich auszutesten, auszutauschen, kurz als Schutzraum. Sie bieten f\u00fcr sehr viele schwule Menschen den Startpunkt zu einem freieren Leben, in dem sie sich f\u00fcr eine gewisse Zeit nicht verstecken m\u00fcssen und etwas \u00fcber ihre kollektive schwule Kultur und Selbstliebe lernen. Diese R\u00e4ume muss es geben, soll es geben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wir aktuell in Wien jedoch sehen, gibt es diese R\u00e4ume in physischer Form fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr den schwulen Dunstkreis. Selbst da k\u00f6nnten es nat\u00fcrlich mehr sein, aber f\u00fcr alle, die nach den noch immer in den K\u00f6pfen verankerten schwulen Spielregeln nicht in diese R\u00e4ume reinpassen, m\u00fcssen aktiv R\u00e4ume geschaffen werden. Mir fallen spontan sechs Bars mit einem schwulen Fokus ein und eine weitere, die sich an alle queeren Menschen richtet. Mir f\u00e4llt daher auch genau eine Bar ein, in die ich in meiner beratenden Funktion auf R\u00fcckfrage Nicht-schwule guten Gewissens hinschicken k\u00f6nnte. Neben den Bars gibt es gl\u00fcck\u00adlicherweise auch Vereinsr\u00e4ume wie die t\u00fcrkis (trans) rosa (schwul) lila (lesbisch) Villa und das Gugg, als HOSI Wien Zentrum, die sich ebenso an fast alle bis alle queeren Menschen richten. Es muss nichtsdestotrotz ein aktives Anliegen aller sein, diese R\u00e4ume f\u00fcr zum Beispiel uns nicht-bin\u00e4re Personen zu schaffen. Einerseits k\u00f6nnen daf\u00fcr mehr R\u00e4ume geschaffen werden, online wie offline, andererseits d\u00fcrfen wir es nicht akzeptieren, dass die bereits bestehenden R\u00e4ume oft nicht f\u00fcr uns sicher sind. Im Berlin der 1920er Jahre gab es allein \u00fcber 30 (!) Lesbenbars. Das ist hundert Jahre sp\u00e4ter wohl mehr als in ganz Europa. Wir d\u00fcrfen dabei nie vergessen, es geht nicht immer nur nach vorne, nicht alles wird automatisch besser. Das sind die Ergebnisse der Verhaltensweisen und der Arbeit der queeren Community. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank Bewegungen wie der Me-too-Bewegung haben wir mittlerweile erkannt, dass zum Beispiel sexuelle Bel\u00e4stigung zwischen M\u00e4nnern in schwulen R\u00e4umen ein gesellschaftliches Problem ist, das eng mit der Unterdr\u00fcckung aller nicht-M\u00e4nner verbunden ist. Wir erkennen langsam, dass wir eine ganze Gruppe von queeren Menschen ausschlie\u00dfen, wenn unsere Lokale nicht rollstuhlsicher sind, dank den Bem\u00fchungen der Behindertencommunity. Es gibt viele solcher Beispiele. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind alle Menschen mit unterschiedlichen W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen, unterschiedlichen Eigenschaften und St\u00e4rken. Lernen wir diese zu bezeichnen, schaffen wir bed\u00fcrfnisorientierte R\u00e4ume und lernen wir uns als gleichwertige Wesen zu behandeln. Wenn wir uns in R\u00e4umen begegnen, die divers sind, lernen wir sowohl \u00fcber andere als auch \u00fcber uns selbst eine Menge. Erst der Kontakt zu anderen nicht-bin\u00e4ren Personen hat mich in meiner Identit\u00e4t gest\u00e4rkt, es war toll in einer quasi schwulen Bar auch nicht-schwule Menschen kennenzulernen, die nicht nur zur Belustigung der anderen erw\u00fcnscht waren. Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu, aber auch so ein sch\u00f6nes Leben. Ich mein, stellt euch doch mal vor, wie es w\u00e4re, ohne Angst zu leben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>*statt man. Der Ursprung des Wortes fu\u00dft in einer Zeit, in der propagiert wurde, dass alleine M\u00e4nner f\u00fcr Denkaufgaben und Verantwortung angelegt w\u00e4ren, deshalb entwickelte sich das wort \u201cman\u201d nicht zuf\u00e4llig zum allgemeinen Begriff<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es in einer Lambda-Ausgabe mit dem Leitthema Queer Living \u2013 Queer Spaces nat\u00fcrlich nicht offensichtlich, warum ich mich entschieden habe als Aufh\u00e4nger f\u00fcr die Nicht-bin\u00e4ren Nachrichten Identit\u00e4tsbezeichnungen zu nehmen. Ich m\u00f6chte deshalb erkl\u00e4ren warum: Zu Queer Living passen Identit\u00e4tsbezeichnungen nat\u00fcrlich gut. 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