{"id":2111,"date":"2022-12-02T00:03:00","date_gmt":"2022-12-01T23:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2111"},"modified":"2022-12-02T07:44:40","modified_gmt":"2022-12-02T06:44:40","slug":"lustspiele-der-maennlichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2111","title":{"rendered":"Lustspiele der M\u00e4nnlichkeiten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mit Seidl, Soldat und Beckermann durch die Viennale 2022<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Viens je t\u2019emm\u00e8ne (Nobody\u2019s Hero)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">ist ein typischer Guiraudie \u2013 und dann auch wieder nicht. Alle m\u00f6glichen skurrilen Charaktere ziehen sich durch den Film, der in Clermont-Ferrand spielt. Nicht so gro\u00df die Stadt \u2013 150.000 Einwohner*Innen, aber doch multikulturell genug, so dass das ganze kunterbunte Durcheinander irgendwie Sinn macht. Alain Guiraudie selbst sagt, dass er findet, dass schon genug Filme in Paris spielen, und dass er dem nicht auch noch verfallen m\u00fcsse. Insofern atmet man auf, dass sein Personal nicht dauernd in Caf\u00e9s bei intellektuell hochwertigen Gespr\u00e4chen rumsitzt. Im Gegenteil hat man den Eindruck, dass die Leute permanent auf der Flucht sind; der gesuchte Terrorist sowieso \u2013 und dann auch wieder nicht, weil der, den die Zuschauer*In und auch die Filmnachbarschaft sogleich in Verdacht haben, dr\u00e4ngt sich wiederholt bei seinem G\u00f6nner M\u00e9d\u00e9ric (Jean-Charles Clichet) \u2013 wider Willen \u2013 auf, sucht Unterschlupf bei ihm, fordert Verst\u00e4ndnis; fast wirkt es wie ein Vater-Sohn-Verh\u00e4ltnis. Und dann ist da die lebenslustige Prostituierte Isadora (No\u00e9mie Lvovsky), von der der Protagonist nicht genug kriegen kann, obwohl er sich dadurch \u00c4rger mit ihrem Mafia-Mann einhandelt. Aber der liebestolle M\u00e9d\u00e9ric macht sich wenig Sorgen um irgendetwas, will eigentlich nur ein wenig Abwechslung, weshalb er trotz anf\u00e4nglicher Skepsis auch immer wieder Mitleid mit dem vermeintlichen Terroristen hat, dem er sogar Asyl in seiner Wohnung gew\u00e4hrt. Politisch korrekt ist das Ganze null, zumal die 50-j\u00e4hrige Protagonistin gleichsam klischeehaft nymphomanisch durchs Bild rauscht. H\u00e4lt man ihren Ehemann f\u00fcr den \u00dcbelt\u00e4ter, der sie Schl\u00e4ge verteilend auf den Strich schickt, erinnert jedoch die gegen Ende des Films mitgegebene Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Sexarbeit seiner Frau an moralisch verklemmte 70er-Jahre-Rechtfertigungen f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung derselben. Das ist auch dem Regisseur selbst aufgefallen, der bereits bei einem \u00f6ffentlichen Vorgespr\u00e4ch im Viennale Club anmerkte, dass er mit R\u00fccksicht auf die derzeitige #MeToo-Stimmung einige noch doppeldeutigere Szenen rausgeschnitten habe. Und \u00fcbrigens soll der Film auch irgendwie queer sein, was in der Handlung doch eher vage bleibt. Der eine oder andere wird wiederholt verd\u00e4chtigt, schwul zu sein, und der eine oder andere behauptet, es zu sein, aber echte Hinweise gibt es darauf nicht, stehen doch die sexuellen Beziehungen zwischen Isadora und M\u00e9d\u00e9ric sowie zwischen Isadora und Ehemann bzw zwischen Isadora und allen m\u00f6glichen M\u00e4nnern im Zentrum des Geschehens. Zugegeben ist der Klamauk \u00e4u\u00dferst unterhaltsam, wenn das gesamte Filmpersonal jederzeit auf der Flucht vor beziehungsweise Suche nach irgendjemandem zu sein scheint und es dabei permanent zu Missverst\u00e4ndnissen, Verwechslungen und Verd\u00e4chtigungen kommt. Mein Urteil, insgesamt ein netter Film, den man auf keinen Fall (zu) ernst nehmen sollte \u2013 und fast so gelungen wie \u201eL\u2019inconnu du lac\u201c (2013), nur dass letzterer erfrischend schwul ist und der neue ein wenig altherrenhaft verklemmt daherkommt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"553\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-1024x553.jpg\" alt=\"Sparta\" class=\"wp-image-2112\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-300x162.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-150x81.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-768x415.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-1536x830.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-2048x1107.jpg 2048w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-1200x649.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Sparta-1980x1070.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sparta<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sparta<\/h3>\n\n\n\n<p>Apropos umstritten, Ulrich Seidl war heuer mit \u201eSparta\u201c dabei, der Film, der bei anderen Festivals gar nicht erst antreten durfte. In Wien hatte man sich entschieden, das Publikum f\u00fcr m\u00fcndig genug zu halten, selbst beurteilen zu k\u00f6nnen, was es mit Thema, Handlung und Umsetzung auf sich hat und wie die Dinge zu bewerten sind. Schlie\u00dflich ist es auch nicht gerade eine besondere Herausforderung, zu erkennen, dass der p\u00e4dophile Ewald (von Georg Friedrich dargestellt) mit sich ringt, die Jungen, um deren sportliche Ert\u00fcchtigung er sich k\u00fcmmert, zumindest nicht anzufassen, sich aber mit der Einrichtung des Clubs f\u00fcr vernachl\u00e4ssigte Kids in eine Situation begibt, in der er die Jugendlichen trotz aller bem\u00fchten Zur\u00fcckhaltung f\u00fcr die Erf\u00fcllung seiner Sehns\u00fcchte benutzt. Vielleicht ist allein die Verfilmung dieses Zwiespalts das Problem. Andererseits sind eben zwiesp\u00e4ltige Themen Seidls Credo, so wie auch in der \u201eParadies\u201c-Trilogie vor zehn Jahren, wo es im dritten Teil, \u201eHoffnung\u201c, um pubertierende M\u00e4dchen geht, die in eine Abnehmanstalt gesteckt werden, wo auch nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Seidl geht wohl davon aus, dass diese unerfreulichen Themen und Handlungen in der Realit\u00e4t viel mehr Schaden anrichten, als ein Film es jemals kann und es keinen Sinn hat, so etwas nicht aufs filmische Tapet zu bringen. Wie auch immer, \u201eSparta\u201c ist jedenfalls laut Medienberichten unter zweifelhaften Umst\u00e4nden entstanden. Seidl selbst hat zu den Vorw\u00fcrfen Stellung bezogen und erl\u00e4utert, dass der Film keine p\u00e4dophilen Sexszenen beinhalte, und kein Kind nackt oder in einer sexualisierten Situation oder Pose beziehungsweise auch in keinem sexualisierten Kontext gefilmt worden sei: \u201eSolche Szenen waren niemals meine Intention und wurden auch nicht gedreht. Nie haben wir beim Dreh die Grenzen des ethisch und moralisch Gebotenen \u00fcberschritten.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"764\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-1024x764.jpg\" alt=\"Blind Date\" class=\"wp-image-2113\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-1024x764.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-300x224.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-150x112.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-768x573.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date-1200x895.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Blind-Date.jpg 1417w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blind Date<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Blind Date<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiterer alter Bekannter der Viennale ist Jan Soldat, heuer mit zwei Kurzfilmen dabei gewesen, \u201eStaging Death\u201c (Udo Kier-Hollywood-Todesfilmszenen in 8 Minuten-L\u00e4nge aneinandergereiht) und \u201eBlind Date\u201c (12 Minuten). Letzterer wurde mit dem \u201eErste Bank MehrWert-Filmpreis\u201c ausgezeichnet. Im Film treffen sich zwei M\u00e4nner, die sich vorher noch nie begegnet sind, in der Wohnung des einen; nach dem Sex wird noch ein wenig geplaudert. Angeblich soll das Gezeigte \u201eein Exempel des modernen (schwulen) sexuellen Alltags\u201c sein (so hei\u00dft es im Viennale-Katalog). Ob das wirklich so ist, wei\u00df eigentlich keiner, die einen behaupten es und haben den Regisseur offensichtlich davon \u00fcberzeugt, die anderen bestreiten es vehement und betonen, Schwule seien genauso an dauerhaften monogamen Beziehungen interessiert, wie andere B\u00fcrger*Innen auch. So oder so, Jan Soldats Filme sind immer einen Festivalbesuch wert, weil er in seinen Werken intime Situationen dokumentiert, die man in den dargestellten (Sex-) Szenen eher nicht erwartet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Elfriede Jelinek \u2013 Die Sprache von der Leine lassen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Literaturnobelpreistr\u00e4gerin von 2004, Elfriede Jelinek, war nicht auf der Viennale-Filmg\u00e4steliste, aber sie ist 96 faszinierende Minuten lang Thema in Claudia M\u00fcllers Doku \u201eElfriede \u00adJelinek \u2013 Die Sprache von der Leine lassen\u201c. Der Film ist eine gelungene Auswahl an Archivmaterial, erz\u00e4hlt von Jelineks Kindheit als in fast allen Disziplinen talentiertes Wunder, das es schwer hat, den Anspr\u00fcchen der Mutter zu gen\u00fcgen. Ebenso umstritten ist Jelinek wohl bis heute in den Augen der \u00d6ffentlichkeit, die sie in ihrer hartn\u00e4ckigen Besch\u00e4ftigung mit Naziverbrechen oder patriarchalen Familienbanden \u2013 zum Beispiel \u201eBurgtheater\u201c, Drama von 1985, oder \u201eLust\u201c, Roman von 1989 \u2013 bisweilen als Nestbeschmutzerin wahrnimmt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-1024x576.jpg\" alt=\"Mutzenbacher\" class=\"wp-image-2114\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-300x169.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-150x84.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-768x432.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mutzenbacher.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mutzenbacher<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mutzenbacher<\/h3>\n\n\n\n<p>Ruth Beckermann ist ebenfalls feministisch-antifaschistische K\u00fcnstlerin. Sie hat sich mit experimentell-nachdenklichen und politisch aufkl\u00e4rerischen Filmen hervorgetan, zum Beispiel \u201eDie Getr\u00e4umten\u201c von 2016 und \u201eWaldheims Walzer\u201c von 2018. Sie ist zuweilen \u00e4hnlich unbequem mit ihren Filmen, wie Elfriede \u00adJelinek in ihrer klartextigen Literatur. Entsprechend besch\u00e4ftigt sich Beckermanns aktueller Film \u201eMutzenbacher\u201c mit dem erotisch-p\u00e4dophilen Roman \u201eJosefine Mutzenbacher\u201c von 1906, der \u201eals wienerische Literatur von Weltrang gilt\u201c (aus dem \u00adViennale-Katalog). Hier also als weitere Parallele zu Jelinek die Literatur selbst. Und wie Jelinek in ihrer Kunst, w\u00e4hlt auch Beckermann den unbequemen Umweg, um ihre Message zu verdeutlichen, nicht die geradlinige Abk\u00fcrzung der Verfilmung des beliebten Klassikers. Der Film zeigt keine naive oder sexbesessene (je nach Lust und Laune der meist m\u00e4nnlichen Betrachtung) Jugendliche, die sich vor alten M\u00e4nnern entbl\u00f6\u00dft oder von ihnen missbraucht wird (auch das je nach Lust und Laune der subjektiven Betrachtung), sondern l\u00e4sst M\u00e4nner jeden Alters \u2013 die meisten ohne jegliche Schauspielerfahrung \u2013 auf einem altert\u00fcmlichen Prunksofa platznehmen, wobei diese dann angewiesen werden, abwechselnd von sich beziehungsweise ihren Romaneindr\u00fccken zu erz\u00e4hlen beziehungsweise auch Passagen daraus vorzulesen. Die M\u00e4nner, die sich auf eine Castingannonce gemeldet hatten, erz\u00e4hlen und erz\u00e4hlen und erz\u00e4hlen, 101 Minuten lang, von ihren Assoziationen mit der Couch, von sich, ihren sexuellen Erfahrungen, wie sie sich als M\u00e4nner von den heutigen weiblichen Anspr\u00fcchen abgelehnt sehen, wie sie sich von der alten Pornoliteratur angezogen, abgesto\u00dfen oder herausgefordert f\u00fchlen etc. etc. Und immer mal wieder gibt Beckermann zwischendurch Regieanweisungen, wenn sie die M\u00e4nner bittet, miteinander in Kontakt zu treten, etwas zusammen zu lesen, sich dabei einander zu n\u00e4hern. Der Film ist brutal realistisch, zum Beispiel, wenn einige M\u00e4nner zugeben, dass sie sich eine Beziehung zu einer Minderj\u00e4hrigen, \u00fcber die man frei und\/oder billig verf\u00fcgen k\u00f6nne, auch heute f\u00fcr sich w\u00fcnschten. Die Frage, wie das M\u00e4dchen dabei wohl empf\u00e4nde, war vielen fremd, so etwas hatten sie sich noch nie gefragt. Sie waren davon ausgegangen, weil es im Roman hei\u00dft, dass sie die sexuellen Begegnungen suche beziehungsweise genie\u00dfe, angeblich sogar selber als Erz\u00e4hlerin fungiere, dass das dann auch so w\u00f6rtlich zu nehmen sei. Man also au\u00dfer Acht lassen k\u00f6nne, dass wahrscheinlich ein Mann als Autor hinter dem anonymen Werk steckt, die Erlebnisse der \u201eWienerischen Dirne\u201c, die sich angeblich an ihre sexuellen Erlebnisse in ihrer Kindheit erinnert, den Phantasien eines m\u00e4nnlichen Autors entspringen. Andererseits gab es unter den f\u00fcr den Film und im Film gecasteten Darstellern auch jene, die Mitgef\u00fchl mit der Minderj\u00e4hrigen hatten und sich in ihre vergewaltigte Lage hineinversetzten. Zwiesp\u00e4ltiges Thema, zwiesp\u00e4ltige Umsetzung, trotzdem sehenswert, da der Film zur Auseinandersetzung mit dem Pornoroman und unseren p\u00e4dophil gepr\u00e4gten Gesellschaften anregt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Seidl, Soldat und Beckermann durch die Viennale 2022 Viens je t\u2019emm\u00e8ne (Nobody\u2019s Hero) ist ein typischer Guiraudie \u2013 und dann auch wieder nicht. Alle m\u00f6glichen skurrilen Charaktere ziehen sich durch den Film, der in Clermont-Ferrand spielt. 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