{"id":2061,"date":"2022-09-02T00:22:00","date_gmt":"2022-09-01T22:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2061"},"modified":"2022-09-02T08:26:42","modified_gmt":"2022-09-02T06:26:42","slug":"belgrad-europride-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lambdanachrichten.at\/?p=2061","title":{"rendered":"Belgrad EuroPride 2022"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Nikola Brkla\u010d vom Belgrade Pride Info Center<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Am 17. September findet in Belgrad mit der EuroPride 2022 das erste LGBTIQ*-Gro\u00dfevent in einem s\u00fcdosteurop\u00e4ischen Land statt (www.prajd.rs, Insta @BelgradePride). Wer die frisch gedruckte Lambda in den H\u00e4nden h\u00e4lt, hat also gerade noch die M\u00f6glichkeit Reisepl\u00e4ne zu schmieden und solidarische Kontakte mit der serbischen LGBTIQ*-Community zu kn\u00fcpfen. Vor Ort hat sich Paul Haller f\u00fcr die Lambda umgeh\u00f6rt und ein Gespr\u00e4ch mit dem LGBTIQ*-Aktivisten und Koordinator des Belgrade Pride Info Center Nikola Brkla\u010d gef\u00fchrt.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wo steht Serbien bei LGBTIQ*-Rechten? Erst 1995 wurden in Serbien gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen entkriminalisiert. Danach gab es mehrere R\u00fcckschl\u00e4ge f\u00fcr die queere Community: 2006 wurden beispielsweise gleichgeschlechtliche Ehen per Verfassung verboten und bei der Belgrad Pride 2010 kam es zu gewaltvollen Ausschreitungen und mehreren Verletzten. Erst letztes Jahr sagte Pr\u00e4sident Aleksandar Vu\u010di\u0107, er w\u00fcrde gegen ein Gesetz zur Ehe-\u00d6ffnung ein Veto einlegen. Seine nationalistische Serbische Fortschrittspartei hat bei den Wahlen im April 2022 starke Verluste eingefahren, stellt mit rund 44 Prozent allerdings immer noch die stimmenst\u00e4rkste Fraktion im Parlament. Die OSZE konstatierte Wahlmanipulation und Behinderung der Opposition im Vorfeld der Wahlen und auch Vorw\u00fcrfe betreffend Manipulation von Medien gibt es zuhauf. All das hat auch Auswirkungen auf die LGBTIQ*-Community und die Arbeit von LGBTIQ*-Organisationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betreffend LGBTIQ*-Rechte gab es in den letzten Jahren aber auch durchaus positive Nachrichten. ILGA Europe, der Dachverband von \u00fcber 600 LGBTIQ*-Organisationen in Europa und Zentralasien, ver\u00f6ffentlicht j\u00e4hrlich die so genannte Rainbow Europe Map. Darin werden rechtliche Entwicklungen in 49 Staaten festgehalten. Serbien wird neben Griechenland, Lettland, Litauen, der Slowakei und Slowenien als eines jener L\u00e4nder genannt, die 2021 legislative Fortschritte bei LGBTIQ*-Rechten machten. So sind seit letztem Jahr keine geschlechtsangleichenden Operationen mehr notwendig, um den Geschlechtseintrag \u00e4ndern zu lassen, Hate Crimes werden gesetzlich als solche anerkannt und auch das serbische Anti-Diskriminierungsgesetz aus dem Jahr 2009 wurde 2021 erneut novelliert. Es soll Menschen vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentit\u00e4t und nun auch aufgrund der Geschlechtsmerkmale sch\u00fctzen, unter anderem in den Bereichen Arbeit, Bildung, Gesundheit sowie beim Zugang zu G\u00fctern und Dienstleistungen. Auf dem Papier ist es damit fortschrittlicher als das \u00f6sterreichische Anti-Diskriminierungsgesetz, wo der Diskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Orientierung au\u00dferhalb der Arbeitswelt noch fehlt. Der Europ\u00e4ische Dachverband von Inter*-Organisationen, OII Europe, f\u00fchrt das serbische Gesetz in der j\u00e4hrlichen \u201eGood Practice Map\u201c gar als Positivbeispiel an, weil es mit dem Diskriminierungsgrund \u201eGeschlechtsmerkmale\u201c intergeschlechtliche Menschen explizit inkludiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herzen der Hauptstadt sorgt das Belgrade Pride Info Center seit einigen Jahren f\u00fcr mehr Sichtbarkeit der queeren Community. Dort arbeitet der 23-j\u00e4hrige Nikola Brkla\u010d gemeinsam mit der feministischen Politikwissenschaftlerin Du\u0161anka Toma\u0161evi\u0107 als Koordinator und betreibt unerm\u00fcdlich Aufkl\u00e4rungsarbeit. Im Interview f\u00fcr die Lambda spricht er \u00fcber die Situation der LGBTIQ*-Community in Serbien, die kommende EuroPride 2022 und dar\u00fcber, warum Gesetze alleine nicht ausreichend sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-1024x1024.jpg\" alt=\"[Foto: zur Verf\u00fcgung gestellt von Nikola Brklja\u010d]\" class=\"wp-image-2063\" width=\"512\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-300x300.jpg 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-150x150.jpg 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-768x768.jpg 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-24x24.jpg 24w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-48x48.jpg 48w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot-96x96.jpg 96w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Brkljac-Nikola-headshot.jpg 1356w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>[Foto: zur Verf\u00fcgung gestellt von Nikola Brklja\u010d]<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nikola, du bist einer der beiden Koordinator*innen des Pride Info Center. Kannst du mir ein wenig \u00fcber diesen Ort und deine Arbeit erz\u00e4hlen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nikola Brklja\u010d: Das Pride Info Center wird als Projekt von den Civil Rights Defenders finanziert. Diese Organisation unterst\u00fctzt die Arbeit zu diversen B\u00fcrgerrechtsfragen in mehreren L\u00e4ndern. In Serbien konzentrieren sie sich haupts\u00e4chlich auf LGBTIQ*-Themen. Das Pride Info Center wurde erstmals 2017 er\u00f6ffnet, allerdings an einem anderen Ort und damals nur w\u00e4hrend der sieben Tage der Pride Week. In dieser Woche besuchten rund 5.000 Menschen unser Community Center, weshalb die Organisation beschloss, es im darauffolgenden Jahr dauerhaft ge\u00f6ffnet zu lassen \u2013 und das ist es seitdem. Wir versuchen, es zu einem Gemeinschaftszentrum und einem sicheren Ort f\u00fcr LGBTIQ*-Menschen in Serbien zu machen, und wir veranstalten mindestens einmal im Monat Aktivit\u00e4ten \u2013 von Workshops \u00fcber Filmvorf\u00fchrungen bis hin zu Podiumsdiskussionen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Pride Info Center ist f\u00fcr Passant*innen gut sichtbar und befindet sich in der Kralja Milana, einer der belebtesten Stra\u00dfen Belgrads. Wie reagieren die Menschen darauf?<\/h3>\n\n\n\n<p>Einige der Reaktionen sind sehr positiv. Oft kommen Leute aus Belgrad oder anderen Teilen Serbiens in unser Zentrum und sind sehr \u00fcberrascht \u2013 aber auf eine positive Art und Weise \u2013, dass es so etwas in Serbien gibt. Ich bin wirklich froh, das zu sehen. Und das Pride Info Center befindet sich ja tats\u00e4chlich in einer der belebtesten und prominentesten Stra\u00dfen Belgrads. Dar\u00fcber sind viele Leute sehr begeistert \u2013 und auch unser Merch kommt gut an: Du kannst bei uns Tassen mit Pride-Logos, Flaggen und Aufkleber kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben aber auch sehr negative Reaktionen. Zum Beispiel wurde das Pride Info Center schon 14 Mal zur Zielscheibe von Vandalismus. Zum Gl\u00fcck geschieht das meistens nachts, wenn niemand hier ist, und es sind meistens Graffiti oder Aufkleber mit faschistischen Motiven. Im Februar dieses Jahres gab es einen Vorfall, als eine Person in das Pride Info Center kam und eine Tasse kaufen wollte. Wir kamen also ins Gespr\u00e4ch und erkl\u00e4rten ihm, worum es bei unserer Arbeit geht. Pl\u00f6tzlich fing er an mit Bechern um sich zu werfen und verletzte fast unsere Security-Person. Es gelang uns die Polizei zu rufen. Die Polizei erwischte ihn und erstattete Anzeige, aber er wurde schlie\u00dflich freigelassen, ohne dass es eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr die von ihm zerst\u00f6rten Sachen gab. Das war das erste Mal, dass \u00fcberhaupt eine Art von Strafverfolgung stattfand, aber eben nicht bis ganz zum Schluss. Und das, obwohl wir Kameras und sogar Aufzeichnungen von dem Vandalismus haben. Das System unterst\u00fctzt uns nicht in dem Ma\u00dfe, dass diese Art von Angriffen richtig verfolgt wird. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">W\u00fcrdest du Belgrad als einen sicheren Ort f\u00fcr LGBTIQ*-Menschen betrachten?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde immer noch nicht sagen, dass es sicher genug ist, um sich in der \u00d6ffentlichkeit zu k\u00fcssen oder H\u00e4ndchen zu halten, was f\u00fcr mich eine ziemlich niederschmetternde Aussage ist. Ich w\u00fcrde jedoch sagen, dass sich die allgemeine Akzeptanz zumindest verbessert, aber immer noch nicht soweit, dass wir uns vollst\u00e4ndig unterst\u00fctzt f\u00fchlen. Ich denke, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es hei\u00dft: \u201eWir tolerieren euch.\u201c Damit sind wir zwar immer noch nicht an unserem Ziel angelangt, aber es ist auf jeden Fall besser, als wenn der Gro\u00dfteil der \u00d6ffentlichkeit aktiv gegen uns ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Dinge haben sich definitiv zum Positiven ver\u00e4ndert, vor allem, wenn ich an die erste Pride in Belgrad im Jahr 2001 zur\u00fcckdenke \u2013 sie ist als \u201eblutige Pride\u201c (im Original: \u201ebloody Pride\u201c) in die Geschichte eingegangen. Damals gab es Hunderte von Teilnehmenden an der Pride-Parade, aber auch Tausende von gewaltt\u00e4tigen rechten Hooligans, die Teilnehmer*innen k\u00f6rperlich attackierten. Seit 2014 ist die Belgrade Pride ein sicherer Ort ohne gr\u00f6\u00dfere Zwischenf\u00e4lle. Das gibt mir das Gef\u00fchl, dass die gesellschaftliche Akzeptanz voranschreitet, aber nicht in dem Ausma\u00df, wie ich es mir als Aktivist und als in Serbien lebender schwuler Mann w\u00fcnschen w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In Berichten \u00fcber die rechtliche Situation werden Serbien gro\u00dfe Fortschritte beim gesetzlichen Schutz der LGBTIQ*-Community attestiert. Das Gesetz \u00fcber das Verbot von Diskriminierung gilt international als \u201eGood Practice\u201c-Beispiel f\u00fcr Antidiskriminierungsgesetzgebung. Wie nimmst du diese Entwicklungen wahr?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich habe alle Berichte gelesen, und auf dem Papier sieht das Gesetz nat\u00fcrlich toll aus. Aber es gibt auch gro\u00dfe Probleme mit Beh\u00f6rden, die das Gesetz nicht auf F\u00e4lle anwenden, die eigentlich darunterfallen sollten. Nicht nur, wenn es um Diskriminierung geht, sondern auch bei Hasskriminalit\u00e4t. Das zeigt sich zum Beispiel in den Berichten \u00fcber Hassverbrechen, die von der LGBTIQ*-Organisation Da se zna! ver\u00f6ffentlicht werden. Es werden viele Hassverbrechen gemeldet, aber sie werden nicht richtig verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben also durchaus [gute] Gesetze. Was fehlt, ist die Umsetzung dieser Gesetze. Ein weiteres gro\u00dfes Problem ist die Situation von trans Personen, wenn es darum geht, medizinische Leistungen zu erhalten. So gibt es in Serbien derzeit nur eine einzige \u00c4rztin, die eine Diagnose stellen kann, die erforderlich ist, um Hormone oder eine geschlechtsangleichende Operation bewilligt zu bekommen \u2013 wenn eine Person das m\u00f6chte \u2013 oder um den Geschlechtseintrag \u00e4ndern zu lassen. F\u00fcr ein Land mit acht Millionen Einwohner*innen ist das wahnwitzig. Wenn es um die besonderen Bed\u00fcrfnisse von trans Menschen geht, ist die Gesundheitsversorgung insgesamt sehr langsam und sehr ineffizient.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Es gibt zwar Fortschritte in der Gesetzgebung \u2013 zumindest auf dem Papier \u2013, aber es gibt auch ein verfassungsrechtliches Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen. Ist das nicht widerspr\u00fcchlich?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das ist es. Und unsere Regierung ist widerspr\u00fcchlich. Aber ja, unsere Verfassung definiert die Ehe als eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Derzeit wird intensiv an einem Gesetz gearbeitet, das gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften einf\u00fchren soll. Der endg\u00fcltige Entwurf wurde bereits vor den letzten Wahlen \u00f6ffentlich diskutiert. Nach der Bildung der neuen Regierung, was im September passieren soll, soll \u00fcber das Gesetz abgestimmt werden. Aber wir wissen immer noch nicht, ob es durchgeht. Viele Politiker*innen haben sich w\u00e4hrend des Wahlkampfs nicht als Unterst\u00fctzer*innen gezeigt. Wir hoffen jedoch, dass der politische Prozess nach September fortgesetzt und das Gesetz verabschiedet wird.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"811\" src=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-1024x811.png\" alt=\"[Grafik: Uro\u0161 Tanackovi\u0107]\" class=\"wp-image-2064\" srcset=\"https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-1024x811.png 1024w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-300x238.png 300w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-150x119.png 150w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-768x608.png 768w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-1536x1216.png 1536w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2-1200x950.png 1200w, https:\/\/lambdanachrichten.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2.png 1926w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>[Grafik: Uro\u0161 Tanackovi\u0107]<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im September wird auch die erste EuroPride in Belgrad stattfinden.<\/h3>\n\n\n\n<p>Ja, und ich m\u00f6chte die Menschen bitten, zur EuroPride zu kommen und Belgrade Pride auf jede erdenkliche Weise zu unterst\u00fctzen. Es wird die erste EuroPride sein, die \u00f6stlich von Wien stattfindet. (Lacht.) Und wir m\u00f6chten, dass das \u00fcbergreifende Thema dieser Pride die Solidarit\u00e4t mit LGBTIQ*-Menschen in den Balkanl\u00e4ndern ist, die vielleicht noch nie eine derartige Veranstaltung in ihrer Stadt erlebt haben. Also, kommt im September zu uns und seid Teil der ersten EuroPride in S\u00fcdosteuropa! \u2655<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte (und \u00fcbersetzte) Paul Haller. Weitere Interviews mit ser\u00adbischen LGBTIQ*-Aktivist*innen finden sich im Vorfeld der EuroPride 2022 auf OurBodies.at, dem 1. feministischen Gesundheitsmagazin im deutschsprachigen Raum. Darunter auch Interviews mit den trans und inter* Organisationen XY Spectrum und Collective Talas (Wave) TIGV.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Nikola Brkla\u010d vom Belgrade Pride Info Center Am 17. 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